Die beiden EPs zusammen auf einer schmucken Kassette, das ergibt Sinn und Spieldauer, die noch irgendwie zu rechtfertigen ist. Das Debüt von 2018 (Most of my friends died in space) und die neue EP von jetzt (Babagsak sila) – zusammen ergibt das 9 mal Hardcore Riffs mit Hardcore Geballer und einer Hardcore Sängerin, die ziemlich angepisst ist. Piper Maru kommen aus Toronto und was muss man sonst noch wissen?
Babagsak sila ist Tagalog, die Sprache auf den Philippinen, und bedeutet so viel wie "Ich geh mal eben Kippen holen und bin dann für immer weg, weil der Laden mich dermaßen ankotzt, dass ich keine weiteren 5 Minuten mit euch ertragen kann und lieber einsam auf der Welt umherwandere, als noch einen Moment hier in der Langeweile zu versauern." Also stark verdichtet.
Noise Merchant Records. Auf pink und blauen Kassetten erschienen und ausverkauft. Zu dumm. Funktioniert auch digital in der Playlist ganz gut, wenn man seine Performance im Großraumbüro auf ein neues Höchstniveau steigern will.
Ich mag kurze Lieder. Und schnelle Musik. Brick Wall haben sich das zu Herzen genommen und ein ganzes Album daraus gemacht. Nur für mich. Und euch. Nett.
Die heißen nicht nur so, die klingen auch ein bisschen wie eine Mischung von den DC Bands aus den 80er bis 90ern und den Straight Edge Hardcore Opas von Minor Threat. Wenn man ein Ohr zukneift. Eine Meinung, die ich von Bluesky geklaut habe.
Tolle Hardcore Band aus St. Louis, die sich selbst als Medieval Slut Punk bezeichnet und ich hab keine Ahnung, was das bedeuten soll.
Benannt nach einer Spielfigur aus dem Fallout Universum (glaub ich) und auch ansonsten viel bei allem geklaut, sind Mr Radical aus Anaheim dennoch eine ansprechende Abwechslung im kalifornischen Hardcore Mix.
Schon wieder gut gelaunte Bullenhasser mit einer Mischung aus Hardcore und Street Punk.