Dummy – EP2 CS

Wrsnggng. Seid ihr auch schon mal am Montag aufgewacht und habt gemerkt, dass die verdammten Drogen vom Wochenende noch nicht ganz aus dem System gewaschen worden sind?
Nein? Ähm…mir auch nicht. Hahaha.
Ist ja auch schon Dienstag, wie ich gerade sehe.
Hm.

Aus unerklärlichen Gründen hab ich auf jeden Fall gerade ziemlich Bock auf Dummy und deren 2. EP, die letzte Woche auf Kassette bei Born Yesterday erschienen ist. Darauf kann man so schöne Stücke wie Nuages oder Pool Dizzy hören, die eine ganz zauberhafte Mixtur aus Ambient Pop und Kraut Rock und irgendeiner komischen Pille sind, die ich beim Renovieren der Küche unter dem Linoleum in einem kleinen Beutel gefunden hab.
Muss was aus den 70ern sein. Also beides jetzt, die Musik aus der Stadt der Engel und das seltsam angenehm taube Gefühl zwischen den Ohren.

Hörts euch an, der erste Song passt auch ganz wunderbar zum heutigen Tag, glaub ich.

Morgen dann wieder Punk Rock, versprochen.

Paranoise – Dragon

Nach der famosen „Single“ aus dem vergangenen Monat mit den Hits Influenza Influencer und Lost My Phone, die auch hier mit dabei sind, legen die Garage/Surf/Punk Rocker kräftig nach.

Wahnsinniger Mix aus allem, was Krach macht. Sie selber bezeichnen sich als Dirt Surfers und psychedelic prog punk…Wir haben dazu früher „Matschfilter“ gesagt. Heute ist das wahrscheinlich alles einfach nur lofi, aber das klingt auch cooler.
Nix gegen den Sänger, aber der instrumentale Song Dead Sailor ist der Hit.

Das sollte mal jemand auf Platte pressen. Vielleicht reicht auch ne Flexi, der Sound wird nicht darunter leiden. Haha.

Paranoise – Lost My Phone / Influenza Influencer

Oh ja. Richtig guter lo-fi Garage Punk Noise, der in meiner Playlist bei Tony Hawk’s Pro Skater ganz oben stünde, hätte ich da was zu sagen.
So, wie es aussieht, müsst ihr aber wieder Dead Kennedys und KISS hören, während ihr in der School über Tische grindet und in Venice Beach die Gaps sucht…
Ich stehe noch in Verhandlungen mit dem Entwicklerteam, die sich allerdings etwas schwierig gestalten, nachdem die bereits den Klassiker „Hund von Baskerville“ von Cindy und Bert strikt abgelehnt haben. Banausen.

Schade, denn diese Dudes hier aus Los Angeles hätten durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.

Vielleicht frag ich mal bei den Redakteuren vom Tatort nach, die sind ja so flexibel und weltoffen, hab ich gehört. Besser kann man einen Mord in fucking Ludwigshafen doch nicht untermalen, oder?

The Tissues – Blue Film LP

Es sind schon wieder zwei Wochen im neuen Jahr rum; in den Regalen der Supermärkte werden die Restbestände der Weihnachtsfressutensilien umgesprüht zu Karnevalsleckerli. Die Tage werden angeblich wieder länger, aber eigentlich sind die Nächte zu kurz. Die anstehende Frühlingsmode löst die im Winter beliebten frei liegenden Teenagerknöchel mit selbst gehäkelten Rollkragenpullundern ab.
Es ist ein bisschen Zeit für Post Punk.

Da würden sich derzeit The Tissues aus Los Angeles anbieten, die jüngst ihr neues Album veröffentlicht haben. Sie selbst beschreiben ihren Sound als inspiriert von Pylon, Siouxsie & the Banshees, The Stooges, Make-Up.
OK.
Dann los.

Ich hör beim Song „Lust Sick“ immer nur „lustig lustig“. Ha.