Ja nun, Post Punk. Smirk ist mit dem neuen Album ein bisschen runder geworden. Das passiert manchmal in der Schwangerschaft.
Am Ende kommt dann beim 10. Kind vom 12. Partner etwas Neues raus, das natürlich noch eine Ähnlichkeit mit den Geschwistern hat – die sich ja auch schon teilweise erheblich voneinander abgrenzen – aber in der Grundform absolute Wiedererkennungswerte mitbringt. Die Nase, die Augen, die Haare. Stammen alle von Nick Vicario, das lässt sich nicht bestreiten und da ist auch kein Vaterschaftstest notwendig.
Tolle neue LP.
Smoking Room. Kommt irgendwann auch auf Vinyl in Europa an, denke ich mal. Bis dahin einfach mal digital mit in den Urlaub nehmen, das Lieblingskind.
Da erkennt man mal, dass die Grazer keine Ahnung von der Zahnpflege haben. Anschaulich dargestellt ist das Ergebnis auf dem Cover des Debütalbums, aber hier darf man nicht fragend daneben stehen, sondern muss als Philanthrop direkt darauf hinweisen, dass natürlich nach der sogenannten "KAI-Formel" geputzt werden muss. Kaufläche, Außen, Innen.
Na, seid ihr auch so gespannt, ob der sinkende Ölpreis genauso schnell und direkt an die Verbraucher an den Säulen der Autogesellschaft weitergegeben wird wie der heftige Anstieg vor ein paar Wochen? Haha.
Halbwegs alter Scheiß aus dem Jahre 2000, als man gerade zaghaft an das neue Millennium geklopft hat und noch nicht so genau wusste, ob man noch im Soundgewand der 90er oder des neuen Jahrtausends musiziert.
Erwachsener Post Punk aus Sydney von Station Model Violence. Einer Band, die irgendwie aus der Asche von KX Aminal entstanden sind, wobei ich von denen noch nie vorher etwas gehört hab.