Kurioserweise kommt die zweite 7″ Single von den Nordrhein-Westfalen passgenau mit der ersten Stubenfliege des Jahres in meine Küche geflogen.
Das kann kein Zufall sein. Stubenfliege. Ist auch eher so euphemistisch für Scheißhausfliege, ne? Hey, nur weil wir (zum Großteil) aufgehört haben, in den Garten zu kacken, bist du kein domestiziertes Haustier, das in der guten Stube seine Scheißer-Patschen in unseren Kuchen stecken darf (Nebenschauplatz: Falls ihr High Strung (Fliege) nie gesehen habt, dann holt das nach (kompletter Film).
Aber ich schweife ab. Die zweite Vinyl 7″ Single von den beiden Typen im Fliegenkostüm ist eine schöne kalte Abwechslung von der spröden Heizungsluft und kann mit den im düsteren Dark Wave Synth Punk versteckten Zucker-Melodien genug positive Stimmung im Frontlappen des Denk- und Fühlorgans erzeugen, dass man gar nicht merkt, wie nervig so ein surrendes Mistvieh am Esstisch ist.
Tolle drei Songs mit einer schönen Balance aus stoisch vorgetragenem "Gesang" und tiefenwirkenden Synthesizerknarzen. Ganz geil.
I Am The Fly. In Eigenregie herausgebrachte 7″ Single auf gelbem Vinyl. Offiziell erschienen am 01. März und damit passend zum Saisonauftakt der Fliegenklatschen-Massaker in deutschen Haushalten.
Schöne Musik aus Melbourne – na sowas. Bekannte Gesichter haben sich da in diese Vandalen-Band geschlichen, die an Wochenenden die Cannabis-Hecken in ihrer Nachbarschaft anzünden und daraus ihre Inspiration, ähm, ziehen.
Während ich gerade den Frühlingsputz im Bett mache und zumindest mal die Frühstücks-Croissant-Krümel vom Laken fege, kommen mir die ersten drei Songs des neuen Surfbort Albums gerade richtig, um damit aufzuhören.
Vom "Board of Peace" zum Krieg in nur einem Monat – Respekt. Wo gibt es eigentlich diese Pillen, die man für Montag bis Sonntag einnehmen muss, um zu funktionieren? Ah, direkt hier… wir praktisch.
Ein Soloalbum vom Post Garage Punk Spezialisten Dylan McCartney aus Cincinnati. Ihr kennt die Musik, die er in den Bands und Projekten seit Jahren abliefert (Crime Of Passing, The Drin, Motorbike, The Serfs, usw.), aber kennt ihr auch sein ruhiges, teilweise etwas seltsames Werk aus dem Herbst letzten Jahres, auf dem er mit einer Mischung aus Folk und Post Trash Punk seiner Oma gedenkt, die letztes Jahr verstorben ist?
Leute! Ich bin Papst. Habt ihr das gelesen? Wahnsinn.
Tacoblaster aus Bordeaux haben jetzt schon den erfrischenden Sound für den heißen Sommer im Angebot. Oder andersrum.