Maximal entspannter Power Pop, der sich wunderbar zum Nachdenken eignet, wenn man in seiner Lifestyle Pause darüber sinniert, ob der Teilzeit-Anteil am Tag nicht doch noch ein bisschen runtergeschraubt werden kann.
Was mich ja am meisten an der Diskussion um diesen Lifestyle-Teilzeit Quatsch gewundert hat, ist die Existenz eines "sozialen Flügels" bei der CDU, aus deren Richtung zarter Widerspruch zu vernehmen war. Sagt mal: wie viele von den Entscheidungsträgern im Parlament sind eigentlich nur in Teilzeit in der Politik tätig und verbringen den Rest ihres Lifestyles in Gremien und Aufsichtsräten? Naja.
Deer Friends aus Grand Rapids haben mich zum Glück soweit eingelullt, dass ich gar nicht mehr böse auf irgendwas sein kann. Will nur noch weiter an den Pilzen lutschen und durch das Kaleidoskop schauen, wie sich die Sonne um die Erde dreht. Fantastisch.
Erst einmal nur digital für fast nix zu bekommen. Vielleicht dann auch bald auf Platte? Wenn man die ganze Zeit nur rückwärts rudert, hat man kein Ziel vor Augen.
Wie weit in den Norden muss ich eigentlich auswandern, um diesem Klimawandel zu entfliehen und erträgliche Temperaturen tags- und nachtsüber anzupeilen? Reicht Umeå da schon? Ich mein, das liegt ungefähr auf der Höhe von Fairbanks in Alaska und Reykjavik auf Island – kennt man beides nicht unbedingt als Glutnester.
Auch wenn der Aufruf ein bisschen verwirrend anmutet, wirkt das Debüt Album von den Eel Men aus London wie ein Riesenlutscher vom Jahrmarkt. Was soll ich denn nun machen? Aufhören oder Anfangen. Womit? Das klingt ein bisschen nach panischem Aktionismus, aber vielleicht schätze ich die Stimmung auch falsch ein.
Eine lustige Mischung aus quietschvergnügtem Keyboard Power Pop und zuckerfreiem Punk Rock kommt da in Form einer runden Vinylscheibe ins Haus geflogen.
Ah, die Split Single. Unser Format des Herzens. Dieses Mal mit zwei Bands aus Melbourne, die tatsächlich auch beide letztes Jahr den Support für Jack White gespielt haben. Aber in Australien läuft das ja eh anders, da finden sich auch Pub und Punk Rocker in den Charts wieder.
Lo-Fi Garage Power Pop. Das kommt wohl dabei heraus, wenn man in Chicago ein paar Proberaum-Lagerhallen ausfegt und die scheppernden und melodischen Reste in einer Ecke aufstapelt – siehe Cover.
Habt ihr das mitbekommen, dass die Weihnachtsmäkte Deutschlands in der Vergangenheit nicht ganz ehrlich zu der GEMA waren, was die Fläche anging, die mit den immergleichen Songs von Wham!, Mariah Carey oder Bing Crosby vollgekotzt wurden? Da haben die Glühweinpanscher einfach 5m² statt 50 angegeben und nicht die korrekten monetären Abgaben geleistet. Huch. Skandal. Wer macht denn sowas? Naja, Schwamm drüber, ne.
Ein bisschen Power Pop zum Spätsommer. Ahh, Spätsommer, wie schön. Während in anderen Regionen Europas wegen des Wetters Menschen sterben und ihre Heimat verlieren, kann man hierzulande abends länger draußen sitzen und ein kühles Bier auf den Deutschlandpakt trinken.