The TSG. Power Pop Band aus Wales, glaube ich.
Da sind Leute von den Tubs mit dabei und die schicken sich nun an, den Pfad des Indie Rocks zu verlassen und in die weniger weinerliche Nische der fröhlichen Kneipenmusik abzubiegen, die man am besten mit einem alkoholfreien Ale oder Cider am Mittwochvormittag genießt, um dem wiederkehrenden Ärger über die zu langsam voranschreitende Woche zu feiern.
Ganz geil.
Gob Nation. Erscheint auf einer 3-Song 7″. Hat nichts mit Hoffenheim zu tun, glaube ich.
Zwei Jahre nach dem Aufnehmen dieser Songs erscheint das großartige Demo von Microplastics aus North Carolina. Mit Leuten von C.A.T.C.H.
Billiger Klebstoff ist furchtbar, da spart man an den falschen Ecken und Enden. Zum Schnüffeln geeignet, aber für das nächste Schulprojekt nicht, da muss schon der gute UHU oder PRITT-Stift her.
Maximal entspannter Power Pop, der sich wunderbar zum Nachdenken eignet, wenn man in seiner Lifestyle Pause darüber sinniert, ob der Teilzeit-Anteil am Tag nicht doch noch ein bisschen runtergeschraubt werden kann.
Wie weit in den Norden muss ich eigentlich auswandern, um diesem Klimawandel zu entfliehen und erträgliche Temperaturen tags- und nachtsüber anzupeilen? Reicht Umeå da schon? Ich mein, das liegt ungefähr auf der Höhe von Fairbanks in Alaska und Reykjavik auf Island – kennt man beides nicht unbedingt als Glutnester.
Auch wenn der Aufruf ein bisschen verwirrend anmutet, wirkt das Debüt Album von den Eel Men aus London wie ein Riesenlutscher vom Jahrmarkt. Was soll ich denn nun machen? Aufhören oder Anfangen. Womit? Das klingt ein bisschen nach panischem Aktionismus, aber vielleicht schätze ich die Stimmung auch falsch ein.