Jetzt hab ich die Hälfte meiner halbschlauen Leserschaft verloren, weil sie gestern Abend stumpf mit einer 3-D Brille aus dem letzten Kinobesuch in die Sonnenfinsternis gesehen haben, anstatt sich so eine sichere Alufolie vor die Augen zu kleben.
Muss ich wohl demnächst mal wieder was Gesprochenes machen oder gibt es inzwischen schon so KI und Browsererweiterungen, die sprachgesteuert sind und dir den Quatsch hier vorlesen und den Player an- und ausmachen können? Hm. Für die andere Hälfte kleb ich hier mal poppigen Indie Garage in das Poesiealbum.
Twin Bloom aus Oakland trällern entspannten Gitarren Pop in die Atmosphäre, dass es ihr eigentlich direkt 2 Grad kälter werden müsste. Erinnert mich manchmal an die Lost Balloons, aber vielleicht auch nur, weil hier die Klammer zu ihrem Song "Hey Summer" mit "Summer’s gone" hübsch geschlossen wird. Für Mixtape-Enthusiasten also eine Einladung …
Schön.
Dandy Boy Records. Auf 12″ erschienen und man hätte daraus auch eine hübsche 7″ machen können. So ne EP mit 33 1/3 Umdrehungen, die für "Extended Play" steht und 4 Lieder locker schaffen sollte. Aber was solls. Bei der nächsten Sonnenfinsternis bin ich in Rente, wenn alles nach Plan läuft.
Zwei Jahre nach dem Aufnehmen dieser Songs erscheint das großartige Demo von Microplastics aus North Carolina. Mit Leuten von C.A.T.C.H.
Billiger Klebstoff ist furchtbar, da spart man an den falschen Ecken und Enden. Zum Schnüffeln geeignet, aber für das nächste Schulprojekt nicht, da muss schon der gute UHU oder PRITT-Stift her.
Maximal entspannter Power Pop, der sich wunderbar zum Nachdenken eignet, wenn man in seiner Lifestyle Pause darüber sinniert, ob der Teilzeit-Anteil am Tag nicht doch noch ein bisschen runtergeschraubt werden kann.