Erinnert ihr euch noch an New Calling, diese Band, die nur ich toll finde und die irgendwie ansonsten jedem anderen Menschen komplett am Arsch vorbeiging?
Das war damals bei Subfiction Records erschienen und damit auch die einzige Veröffentlichung des Labels von unserem Freund Eric (Chiller/Feral Trash/Cheap Whine, etc.). Damals schon driftete Ian Manhire, der Sänger und "Kopf" der Band, in elektronischere Gefilde ab, obwohl das "nur" ne Orgel war, aber irgendwie ist der Synthesizer schon im Hinter"kopf" des Sängers der White Wires zu hören.
Und jetzt, 9 Jahre später, macht er dort weiter, wo er mit dem Dark Wave Pop aufgehört hat. Die Restrospects realisieren komplett ohne Saiteninstrumente einfach nur noch mit Synthesizer ihre Wunschvorstellung aus den 80er Jahren und zaubern erstklassigen Synth-Pop mit Garage Punk Melodien ins Wohnzimmer mit Fliesentisch.
Toll. Hier das selbst betitelte Debüt aus dem Jahr 2024.
Ich mein, wie viel besser kann Pop eigentlich sein, wenn man die großartigen Melodien von Sedatives und New Calling mit dem Gesang der White Wires kombiniert? Da würde ich auch direkt 2 Platten von machen. Oh, seht her: Noch mehr aus der zuckersüßen Popquelle namens Ottawa. Eine neue Platte aus dem Jahr 2026.
Alien Snatch. Auf Vinyl erschienen. Ganz geil.
Auch schon bei der 5. Ausgabe angekommen dieser sympathische Sampler von 60’s Garage Punk, Surf und Psychobilly Hits. Ich hab mir das nur wegen des Covers hier reingeklebt. Wer sind die Leningrad Cowboys? Geilste Frisuren.
Noch eine weitere Kuriosität für euren Sammelschrank. Eine 10″ ist ja heutzutage schon seltsam genug – dieses Sonderformat pressen zu lassen, kann sich ja niemand mehr leisten. Daher ist diese Ausgabe der Thee Mightees 10″ auch ein sogenannter Lathe Cut, also eine DIY Anfertigung mit einem haushaltsüblichen Diamant von Hand in den Vinylrohling geschnitzt.
So, nach 30 Jahren dann auch endlich auf Vinyl, der Vorgänger von dem großartigen Wall Of Phlegm und Nachfolger von dem genialen Terramoto.
Eigentlich nur wegen des Covers. Und wegen des Namens. Und wegen des Titels. Puh, die heilige Dreifaltigkeit des schlechten Geschmacks.
Mein Gott, klingt das scheiße. Ist das ne Snare oder eine leere Dose Ravioli mit einem alten Tennissocken drin?
The Exbats haben ein neues Instrument für sich entdeckt und spielen damit ein bisschen herum. Den Crumar Orchestrator. Der Name klingt ein bisschen wie etwas, das sich James Cameron in seinen Folterkeller stellen würde.