The Tensions aus Mont-de-Marsan ist eine der Bands, die aus drei Leuten besteht und wo der Drummer singt, während die beiden Gitarristen beim Konzert, ähm, Gitarre spielen.
Da fühl ich mich manchmal ein bisschen verloren, weil ein Sänger eigentlich stehen muss. Und ins Publikum springen und herumhüpfen, seinen Texten Ausdruck verleihen durch körperliche Präsenz auf der Bühne und so weiter. Nicht rumhocken. Ist doch klar. Unterdessen sind Snuff (bis 1992) eine meiner Lieblingsbands – soviel zu meinen Meinungen und Einstellungen.
OK, The Tensions machen melodisch bis indie-poppigen Garage Punk, der wunderbar zum kleinen Freitag passt für den Roadtrip nach Berlin zum revolutionären 1. Mai. Muss man dann halt je nach Länge und Dauer der Anreise ein paar Mal hintereinander hören, aber kann so vielleicht die nötige Aggression und Energie aufbauen, die es braucht. Mal sehen.
Ja, die zwei Songs sind alt. Man kann aber dazu einen Button kaufen, erhält zwar die Songs nicht kostenlos dazu, aber dann hat man einen Button. Im Mai kommt was Neues von denen raus, aber ich darf das noch nicht veröffentlichen. Im September dann ein Album, aber ich darf da nichts zu sagen. Komische "Medienstrategie", wenn ihr mich fragt. Aber wer tut das schon. OK.
Keine Ahnung, was ihr morgen macht, aber heia bei uns ist Walpurgisnacht. Wir tanzen mit dem Teufel und fliegen mit dem Besen gegen den Brocken, den wir Berg nennen. Keine Ahnung, was das soll, aber ebenso sinnvoll wie auf einer Gewerkschaftskundgebung leere Parolen vor sich her zu säuseln. Ach so, das ist ja erst übermorgen. Hm.
Sympathischer Garage Punk aus der melodischen Ecke, wo es nicht so schmutzig ist und nach Rattenscheiße stinkt, sondern wo die eingemachte Marmelade und der Apfelmus in Gläsern gestapelt stehen.
Ein neuer Song von The Gnomes aus Melbourne. Die Jungs haben in der Zwischenzeit seit Veröffentlichung des Albums im Herbst noch besser zueinander gefunden und sehen inzwischen auch alle gleich aus.