Bin ich eigentlich der einzige Depp, der sich über leere Papp-Kaffeebecher und Koffer als Requisiten in Serien aufregt?
Die ganze schöne Spannung und der sorgfältig geschrieben und vorgetragene Dialog, der einen in den Bann zieht, ist auf einmal nur eine Plastik-Traumblase, die mit dem pappenden "Tock" Geräusch des leeren Bechers platzt, der just "frisch" vom Barista ausgehändigt wurde.
Oder die reisenden Protagonisten müssen noch hektisch und schnell den Flug außer Landes erwischen und man nimmt ihnen den Stress ab, bis auf einmal die leeren Koffer mit zu viel Schwung und Elan aus dem Kofferraum des Taxis geflogen kommen, als wäre man von Mike Tyson gefahren worden, der jetzt stolz und pflichtbewusst sein Bestes gibt, die federleichten "gepackten Sachen" noch schnell aus dem Auto zu hieven und in die Hände seiner gestressten Fahrgäste zu übergeben. Neee. Plöpp platzt die Blase. Das ist ja nur gespielt.
Das sind die falschen Geschenke unter dem Kaufhaus-Tannenbaum. Die Attrappen, die nur solange funktionieren, wie man nicht genauer hinschaut, -hört oder darüber nachdenkt. Das ist natürlich jetzt zu philosophisch und vom Hölzchen aufs Stöckchen, aber eigentlich tragen wir ja die ganze Zeit diese Attrappen mit uns herum und die ganze Welt ist vollgestopft mit Leuten, die nur so tun und Krediten, die dabei helfen. Wie hat unser Freund Ralph Möbius nochmal gesungen? Alles Lüge.
Dazu in einem großen Glas mit einem Schluck der Road Trip vom Lieblings-Synth-Punker Cuir. Prost.
Wenn man sich mal auf einschlägige Pornoseiten „verirrt“, fällt einem schnell auf, dass die Mehrheit der heterosexuellen Gesellschaft auf der gesamten Welt offensichtlich geschieden ist und die Eltern mit jeweiligen neuen Partner:innen leiert sind und die Patchwork-Familie ggf. sogar mit neuen Geschwistern zusammenlebt.
Schaut auf die Senioren! Die alternde Gesellschaft in Deutschland verspielt die Zukunft der Jugend und hinterlässt den jungen Menschen eine sprichwörtliche und tatsächliche Wüstenlandschaft, weil sie nun mal in den entscheidenden Positionen sitzt und mehrheitlich aus seltsamen Gründen konservativ wählt.
Billiger Klebstoff ist furchtbar, da spart man an den falschen Ecken und Enden. Zum Schnüffeln geeignet, aber für das nächste Schulprojekt nicht, da muss schon der gute UHU oder PRITT-Stift her.
Nach den Oscars ist vor den Oscars. The Film Critcs haben immer was zu tun.
Throwback Thursday, sagen die Leute. Na dann.
Halbwegs alter Scheiß aus dem Jahre 2000, als man gerade zaghaft an das neue Millennium geklopft hat und noch nicht so genau wusste, ob man noch im Soundgewand der 90er oder des neuen Jahrtausends musiziert.