Kalte Suppe. Warum? Wusstet ihr, dass diese Ekel-Plörre früher eigentlich gar keine Tomaten enthielt, weil die ja erst im 16. Jahrhundert mit den Sklaven im Dreieckshandel importiert wurden?
Das war eigentlich nur altes Brot, kaltes Wasser mit Öl und Essig. Also quasi ein geschmacksneutrales Salatdressing. Warum?
Gut, früher musste man auch einfach nur satt werden, diese brachliegenden Geschmacksknospen im Mund hat man dann erst im französischen Feuda- und Kapitalismus entdeckt und umsorgen wollen. Aber kalte Tomate reicht da nicht, Leute. Naja.
Die musikgewordene Sommererfrischung aus Suppe nennt sich Damaghead und kommt aus Straßburg. Die machen so Indie Garage Pop mit Herbstlaune im Spätfrühling und dudeln dich zu Tode.
Wenn man einfach nur auf der Fahrt nach Frankreich einschlafen will. Gute Nacht.
Le Cèpe Records. Auf 12″ am Wochenende raus. Eigentlich beginnt doch jetzt die Suppenkasper-Zeit, da wollte ich mich drauf freuen. Und dann kommt diese blöde Stiefschwester Gazpacho um die Ecke und tut wieder so hip. Warum?
Dieses NC-Konstrukt, dass man nur dann irgendwas Schlaues studieren darf, wenn man in der Schule strebsam, fleißig und hörig war, ist auch ein bisschen antiquiert, oder?
Friedenspreis für ein Militärbündnis, Tankrabbat für die Öl-Konzerne, Verteuerung des Deutschlandtickets, Feiertag fällt auf einen Samstag, …geh kacken, Oktober, ich leg mich wieder hin.
Wenn man noch kein Soundcloud-Konto hat und sich dort dennoch anmelden will, um die smarte und hippe Musik von heute zu hören, darf man nicht älter als 130 Jahre sein (geschätzt). Nur mal so als Tipp.
Das kommt dabei raus, wenn sich Musiker mehrmals im Jahr für ein paar Tage ins Klo einschließen und erst wieder zum Kühlschrank dürfen, wenn sie einen halbwegs brauchbaren Song geschrieben haben.