Wenn die Leute zu doof zum Split Single veröffentlichen sind, muss man sich die eben selbst basteln. Zwei neue Releases von Slow Death Records passen wunderbar zusammen und bieten am Tag der Apokalypse den besten Soundtrack zum freudigen Tanz ums Feuer.
Da hätten wir einmal die großartigen Headcheese aus Kamloops, die ja nun auch schon seit über 5 Jahren ihren angepissten Hardcore Sound an der schlechten Montagmorgenlaune gefeilt und perfektioniert haben. Ein Song jetzt, der Rest im Juli.
Und auf die andere Seite klebe ich mir Caustic, ebenfalls aus Kamloops – das sind quasi Nachbarn – die machen ebenfalls sehr schlecht gelaunten Hardcore Punk, der hier genauso erst einmal nur ein 40-sekündiges Ansichtsexemplar abliefert. Das reicht aber schon für genügend Energie, um den Eisschnee aufzuschlagen. Man muss ja auch was frühstücken.
Slow Death Records. Dieses Kamloops muss ja toll sein, so ne kleine Stadt (90.000) und so viele tolle Bands (2-12). Das schreit ja eigentlich nach einer Compilation, aber die wollen offenbar alle nur unter sich bleiben. Alles muss man selber machen. OK.
Was für ein beschissener Tag, Leute. Man wacht auf und liest GEAS und Musk und will eigentlich nicht aufstehen. Zum Glück ist gerade Fußball, sonst müsste man noch über die echte Welt nachdenken und zum Glück kann ich liegen bleiben und alles Notwendige erledigen. Ein Hoch auf Starlink und mein Internet und Lieferando und Bettpfannen.
Da erkennt man mal, dass die Grazer keine Ahnung von der Zahnpflege haben. Anschaulich dargestellt ist das Ergebnis auf dem Cover des Debütalbums, aber hier darf man nicht fragend daneben stehen, sondern muss als Philanthrop direkt darauf hinweisen, dass natürlich nach der sogenannten "KAI-Formel" geputzt werden muss. Kaufläche, Außen, Innen.