Wochenende, keine Zeit für Spaß. Kümmert euch endlich mal um die neue Öllieferung und den Garten und das Feuerholz für den Winter und die Dusche muss geputzt werden, ihr Dreckspatzen. Der Kühlschrank könnte mal ausgewischt werden und wer füttert endlich den Hamster und die Zimmerpflanzen?
Die Antwort liefern ca. 25 Powerviolence und Grindcore Bands auf einer Veröffentlichung, die nicht einmal ne halbe Stunde dauert, glaub ich. Hektischer Lärm mit Aggressions-Rucksack und zwei drei Farbtupfern, die sich auf dem Sampler verloren haben. Hier wird zum Beispiel auch ein Cover von Fugazis meist gestreamten Song feilgeboten. Interessant.
Guter Soundtrack für ein bisschen Haushalt.
No Time Records. Auf Kassette erhältlich. Grindcore ist eine schöne lautmalerische Bezeichnung für Musik. Powerviolence hingegen erinnert mich eher an stumpfe Käfigkämpfer mit sinnlosen Knochenbrüchen zum Feierabend. Aha.
Das kann man nicht nur nicht lesen, das versteht man auch nicht.
Schon wieder Mittwoch, in der Kantine gibt es heute Pancakes, um die Leute bei Laune zu halten. Bitte aber den Sirup und den Schokoaufstrich selbst mitbringen, danke.
Ich hab im
Zum Wochenende ein kleiner Vorgeschmack auf das neue Album von Sniffany & The Nits, das irgendwann demnächst erscheinen soll; mit ein bisschen Verspätung, weil der Gitarrist zwischendurch indisponiert war – er wurde kurzerhand von einer rivalisierenden Hardcoreband mit dem Auto überfahren – und von dem man jetzt schon einmal zwei Songs vorhören darf.
Jetzt hab ich die Hälfte meiner halbschlauen Leserschaft verloren, weil sie gestern Abend stumpf mit einer 3-D Brille aus dem letzten Kinobesuch in die Sonnenfinsternis gesehen haben, anstatt sich so eine sichere Alufolie vor die Augen zu kleben.
Poppiger Gitarren Garage Punk aus Georgia. Ultra Lights betreten die Bühne mit 11 schönen Stücken Zuckergebäck und werfen die akustischen Süßspeisen großzügig in die weit aufgerissenen Mäuler der gelangweilten Hörerschaft.
Bummer Punk. Schöne Zuschreibung für die neue Dragnet 12″. Nicht zu verwechseln mit den Australiern, das hier sind zwei Jungs, naja, ältere Männer aus Alabama, die sich mithilfe eines Drumcomputers eine Band gebastelt haben und damit mal eben 6 eingängige Punk Rock Stücke veröffentlichen, die so auch aus der Feder von Mark Ryan stammen könnten. Zumindest erinnert mich das hin und wieder an solche Sachen wie Mind Spiders, Oddfellows oder O-D-EX, wenn man ihm den Synthi wegnimmt.