So sehr ich jeden Morgen die gottverdammte (!) Berieselung im Radio hasse, die um kurz vor 7 Uhr immer mit "Kirche im WDR" tituliert ist und nach der man sich stets 20% dümmer fühlt, wenn man aus Versehen zugehört hat, so sehr bin ich von einer Stimme überrascht worden, die mich an den einzigartigen Privatschnüffler auf Hawaii erinnert.
Dieser Typ hat offensichtlich Magnum P.I. als Kind verschlungen (also die Serie) und sich die Tonalität und Sprechweise des deutschen Synchronsprechers von Tom Selleck angeeignet, um junge Frauen zu beeindrucken. Und weil das nicht so gut geklappt hat und es verdammt creepy ist, mit einem roten Ferrari und offenem Hemd durch Castrop-Rauxel zu ballern und sich die 80er Jahre in ein Brusthaartoupet und Schnauzbart zu reiben, wird man aus Frust eben Pastor. Oder Pfarrer, was weiß ich.
Aber die Stimme bleibt. Der Duktus bleibt. Und so hat er es geschafft, mich aus der Reserve zu locken und zumindest jeden Morgen, wenn er spricht, der Sprachmelodie zu folgen. So kriegen sie einen. Da darf man nicht drauf reinfallen. Und wenn ich jetzt Werbung für den Scheiß gemacht haben sollte, tut mir das leid. Es sei denn, ihr schaut jetzt die komplette Serie von Magnum P.I. und verratet mir anschließend, was dieser Higgins eigentlich beruflich macht.
Oh, Musik. Ich glaube, ich hab diesen Song schon zehnmal von anderen Bands gehört. Aber ich finde den auch in zehn Jahren von zehn weiteren Bands noch super. Eingängiger Pop Punk Indie Kram aus Montréal. Les Shirley wissen, wie es geht. Nämlich so:
Nur ein Song, der braucht kein Label. Fischmob haben sich damals der Stimme bedient und ein paar tolle Einsprecher auf ihrem Album "Power" gehabt. Der Name des Synchronsprechers ist Norbert Langer. Nicht zu verwechseln mit Ludger Verst.
Kurioserweise kommt die zweite 7″ Single von den Nordrhein-Westfalen passgenau mit der ersten Stubenfliege des Jahres in meine Küche geflogen.
Schöne Musik aus Melbourne – na sowas. Bekannte Gesichter haben sich da in diese Vandalen-Band geschlichen, die an Wochenenden die Cannabis-Hecken in ihrer Nachbarschaft anzünden und daraus ihre Inspiration, ähm, ziehen.
Während ich gerade den Frühlingsputz im Bett mache und zumindest mal die Frühstücks-Croissant-Krümel vom Laken fege, kommen mir die ersten drei Songs des neuen Surfbort Albums gerade richtig, um damit aufzuhören.
Vom "Board of Peace" zum Krieg in nur einem Monat – Respekt. Wo gibt es eigentlich diese Pillen, die man für Montag bis Sonntag einnehmen muss, um zu funktionieren? Ah, direkt hier… wir praktisch.
Ein Soloalbum vom Post Garage Punk Spezialisten Dylan McCartney aus Cincinnati. Ihr kennt die Musik, die er in den Bands und Projekten seit Jahren abliefert (Crime Of Passing, The Drin, Motorbike, The Serfs, usw.), aber kennt ihr auch sein ruhiges, teilweise etwas seltsames Werk aus dem Herbst letzten Jahres, auf dem er mit einer Mischung aus Folk und Post Trash Punk seiner Oma gedenkt, die letztes Jahr verstorben ist?
Leute! Ich bin Papst. Habt ihr das gelesen? Wahnsinn.