Ja nun, Post Punk. Smirk ist mit dem neuen Album ein bisschen runder geworden. Das passiert manchmal in der Schwangerschaft.
Am Ende kommt dann beim 10. Kind vom 12. Partner etwas Neues raus, das natürlich noch eine Ähnlichkeit mit den Geschwistern hat – die sich ja auch schon teilweise erheblich voneinander abgrenzen – aber in der Grundform absolute Wiedererkennungswerte mitbringt. Die Nase, die Augen, die Haare. Stammen alle von Nick Vicario, das lässt sich nicht bestreiten und da ist auch kein Vaterschaftstest notwendig.
Tolle neue LP.
Smoking Room. Kommt irgendwann auch auf Vinyl in Europa an, denke ich mal. Bis dahin einfach mal digital mit in den Urlaub nehmen, das Lieblingskind.
Jetzt weiß ich, wie ich glücklich und reich werde. Einfach mitmachen, Leute.
Zum Glück nummerieren die Berliner Sleaze Garage Pub Punk Rocker ihre Alben durch, es nervt ja immer schon, den Bandnamen auszuschreiben, da brauch ich nicht noch einen ellenlangen Titel. Naja, aber muss ja…
Die zweite Hälfte des Jahres beginnt vielversprechend. Euer Benzin und Diesel kostet jetzt doppelt so viel, weil ihr in den Jahresurlaub fahren wollt. Selbst schuld, könntet ja auch umweltbewusst fliegen. Schließlich ist das Bio-Kerosin jetzt günstiger, das klimafreundlich aus den Zukunftsträumen von kleinen Kindern gewonnen wird.
Spucke aus Hamburg machen Indie Oi Garage Punk. Ich weiß, das passt nicht, aber für jede einzelne Schublade liegen sie zu unbequem und ecken bei den Bands an, die sich da schon drin tummeln.
Gibt es eigentlich so ordinäre Sex Shops noch? Das müssen dann auch echte Überzeugungstäter sein, die fernab von der Anonymität des Internets breitbeinig in den Laden schreiten und nach 5 Pfund Sexheften verlangen. Warum nicht.
Falls es euch ähnlich geht wie mir, und ihr keine schweren Metal- oder Sludge- oder Hardcore-Riffs bei der Hitze ertragen könnt, dann lasst euch an die Hand nehmen und lauscht den sanften, sonnigen und entspannten Klängen von Yea-Ming and The Rumours. Da kommt man nicht ins Schwitzen und braucht auch nicht alle 20 Minuten ein "Hydration Break", da nuckelt man genüsslich nebenbei an Eiswürfeln aus Gemüsebrühe und bliebt elektrolysiert.