Nach starken Singles und Demo nun also die Langspielplatte von den exzellenten Hardcore Punk Rockern aus Bristol. Im Beipackzettel steht was von Minutemen und NoMeansNo und das veranschaulicht sehr schön, warum ich das so selten und ungern mache mit den Bezügen zu anderen Bands. Ist nämlich doof.
Gimic brettern verspielt und sympathisch krachig durch die 12 neuen Songs und natürlich ist die Stimme hier am Ende des Albums zerschossen und die gute Frau muss sich neue Stimmbänder ausleihen, aber wir haben eine knappe halbe Stunde an der Dekonstruktion Freude gehabt.
Mit den ruhigeren Stücken klingt das Album dann insgesamt auch noch so furchtbar erwachsen, fast schon nach den 90ern, als man händeringend nach radiotauglichen Grungenachfolgern gesucht hat. Insgesamt einfach nur eine richtig gute und krachige Punk Rock LP mit genügend Energie für den Rest der Woche, wenn man keine Feiertage bis Oktober mehr hat und alleine im Büro sitzen muss. Ach, ist ja schon Montag. Cool.
Drunken Sailor. Kommt nächsten Monat auf Vinyl, kann man vorbestellen in Farben. Wie wäre es mit Thelonious Monk oder Slayer als Referenz? Und wer will mir das streitig machen?
Bei der Masse an Split Singles, die Off With Their Heads herausgebracht haben, dachte ich erst, dies wäre ein Versuch, sich wieder ins tagesaktuelle Punk Rock Geschäft ins Gespräch zu bringen, indem man auf eine Welle aufspringt und mit einem frischen Wind mitweht.
Ich bin ja anscheinend der einzige Trottel, der heute arbeiten muss und nicht seit gestern im Stau steht. Na toll.
Davon könnten wir uns auch mal ein bisschen was aufs Brot schmieren, was die Prisonnier Du Temps hier propagieren und ganz im Allgemeinen auch die Franzosen so tagtäglich zelebrieren.
Hat jemand Belgien gesagt? Eine neue schmackhafte Scheibe der neuen EP von den Garage Punkern aus Diest liegt auf dem Teller.
Selten so eine tolle Post bekommen wie die Promo-Geschenktüte von Muell aus Berlin. Mit der neuen Kassette, einem Paar Socken, die ich schon in kurzen Hosen zur Arbeit tragen konnte, zahlreiche Aufkleber, einem netten Brief und einem ausgeschnittenen tanzenden Skelett als Promozettel. Toll, vielen Dank.
Habt ihr das mitbekommen, dass immer mehr alkoholfreies Bier in Deutschland getrunken wird? Ich glaub, diese Meldung habe ich schon einmal im Oktober gehört? Egal. Es scheint also zu stimmen.
Ich verstehe diese Genrebezeichnungen nicht mehr, weswegen ich ja auch irgendwann angefangen hatte, alles nur noch als Garage Punk zu bezeichnen. Ihr könnt das gerne so kleinteilig molekular aufdröseln, wie ihr wollt, aber es bleibt am Ende Punk Rock.