Schnoddriger Punk Rock aus Boston von Leuten, die früher auch schnoddrigen Punk Rock mit Shorebirds, Witches With Dicks oder Orange Whip gemacht haben.
Die 19 Songs hätten eigentlich 2 Singles werden sollen, aber sind jetzt ressourcensparend auf einer 12″ zusammengefasst worden und bemühen sich allesamt, jeweils unter 2 Minuten Spielzeit zu bleiben. Klappt auch zu 94% ganz gut, nur einen Ausreißer gibt es auf der Platte, der ist dann aber auch direkt ein Hit. Ach, das sind alles gute Songs. Klingt alles nach den 2000ern und Dillinger Four oder Off With Their Heads, als Zigaretten noch cool und verhältnismäßig bezahlbar waren.
Tolles 12″ Debüt der drei älteren Herren von Cigarette Camp, die durch ihre konsequent schwarz-weiße Covergestaltungen mit einer gewissen Körnung auffallen. Hat ein bisschen Fotokopie-Collagen-Charakter wie früher in den 90ern, als Rauchen noch cool war. OK.
Dead Broke Rekerds. Auf lilanem (opaque purple) und schwarzem Vinyl erschienen. Auch für Nichtraucher zu empfehlen.
Ich muss mal aufräumen und die Sachen aus dem letzten Jahr ausmisten. Das hier zum Beispiel liegt seit März hier rum und die Band hat irgendwie nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdient. Also bitte.
Starke Platte aus dem Nebelhorn San Franciscos gepustet. Da blasen die 4 Anwohner des Ortsteils Oakland seit ein paar Jahren kraftvoll tagtäglich den diesigen Mist der schlechtgelaunten Pendler aus der Bay heraus und pflanzen stattdessen schöne Melodien mit Unterstützung von Synthies und Gitarren in die Ohren der interessierten Hörer.
Da möchte aber jemand auf jeden Fall bei "X" eingeordnet werden, egal, ob man seine Musiksammlung nach Vor- oder Nachnamen sortiert.
Ist auch schon wieder lange her, dass schlaue Gedanken aus einem Kloster entsprungen sind, ne? Hier ein paar "neue" Ideen der CSU.
Pünktlich zum Jahresbeginn erschienen und mit zwei hässlichen Armbanduhren auf dem Cover, meistert das dritte Album von Wristwatch den Silly Walk zwischen Garage-, Pop- und Post-Punk mit 10 Songs in einer Spielzeit von über 30 Minuten mit Bravur.
Silvester war früher auch spannender, oder? Dieses Jahr muss ich das mal ausprobieren mit diesem Flugzeug-Tripp über die Zeitzonen zu fliegen und achtmal in zwei Stunden Neujahr zu feiern. Dabei mag ich gar keinen Sekt. Na, mal sehen, was 2026 bringt und wo ich am Ende den Partyhut aufhaben werde.
Benannt nach einem optischen Phänomen, das auf Deutsch Parallaxenfehler heißt und das eigentlich nur Fotografen oder Studenten im ersten Semester des Designstudiums bekannt ist.