Civic – Selling, Sucking, Blackmail, Bribes 7″

Na, erinnert ihr euch noch an die großartigen Rotz’n’Roller aus Geelong in Australien? Da hatte ich mich letztes Jahr schon für begeistern können und lauwarme Worte für die 12″ gefunden. Und jetzt gibt es demnächst eine neue Single von den 5 Verrückten, von der man heute bereits einen Song vorab hören darf. Sehr großzügig. Danke, Civic.
Die Single wird demnächst auf Total Punk Records herauskommen. Passend, wo doch auf dem Label fast ausschließlich nur super Bands ihre Sachen veröffentlicht haben (Predator, Brandy, Erik  Nervous, Video etc.). Außerdem spielen Civic am 03. September im Hafenklang in Hamburg und ich überlege schon, ob ich nicht einfach nach dem Get Lost Fest einfach noch in dem Laden liegen bleibe, um mir diese geile Band live anzusehen…

Der neue Song erinnert mich vom Gesang ein bisschen an G.G. Allin, keine Ahnung, wo diese Assoziation auf einmal herkommt, aber schlecht ist das ja nicht. Ansonsten ein bisschen wilder als auf der 12″ und ziemlich druckvoll. Kommt am 26. Juli offiziell raus, kann man jetzt vorbestellen.

Brandy – Clown Pain 7″

Hier ist das Rezept schnell erzählt. Fuzzige Gitarren, straighter Beat mit Gerassel und Scheppern, eher gesprochener Text als gesungen und mit ein bissl Hall unterlegt. Das Ganze wird monoton dann mindestens 500 Sekunden wiederholt und so laut eingespielt, dass man es später nicht mehr sauber aus den Boxen oder den Ohren herauskriegt – Tadaaaaa… Cooler Scheiß aus New York City!

Da spielen wohl Leute von Pampers mit, von denen hatte ich doch mal irgendwo eine nicht weniger coole Single auf Jackshack Records hier rumfliegen. Muss ich mir gleich noch mal anhören. Aber erst mal zu den aktuellen Themen:

Apropos aktuell. Die Single ist bereits im Februar auf dem tollen Label Total Punk erschienen. Und wenn euch die zwei Songs gefallen, dann hört auch mal bei den Pampers rein.

Predator – No Face 7″

Den ersten Predator Film habe ich irgendwann Anfang der 90er gesehen, als ich auch alt genug war, um dieses Werk kognitiv angemessen verarbeiten zu können. Also 12 oder so. Auch wenn der Film irgendwie trashig und die Handlung vorhersehbar ist und die Schauspieler eher kräftig als gut sind, bleibt da trotzdem der geile Predator.
Das Alien mit den „Dreadlocks“ und den mega abgefahrenen Waffen und der super coolen Tarnvorrichtung. Das fand ich so toll, dass ich eigentlich diesem Antagonisten eher die Daumen gedrückt habe, als dem blöden Ami mit dem seltsamen Akzent.
Das ging wohl ein paar anderen Menschen auch so, zumindest wurde aus dem einen Film eine ganze Reihe. Zur Zeit gibt es 4 Filme und es ist noch kein Ende in Sicht. Spoiler: Der Predator gewinnt nie.

Vielleicht sollte man sich deshalb lieber den Leuten aus Atlanta in Georgia widmen, die sich diesen Namen im Jahr 2009 gegeben haben. Die können sich zwar nicht quasi-unsichtbar machen, aber immerhin ballern sie ebenfalls ziemlich gut los. Eine Mischung aus Garage Punk und Hardcore in einer simplen Darbietung, die absolut fantastisch klingt. Kreissäge als Gitarre, schepperndes Schlagzeug, blubbernder Bass und Chöre – Geil.
Die neue Single kam letztes Jahr auf Total Punk heraus, sehr cool.

Aber auch das Album von 2014 kann sich hören lassen. Wenn ihr also irgendwo die Dinger auf Vinyl findet, dann schickt sie mir. Danke.

Zur Zeit gibt es 3 Alben und 4 Singles und ein Ende ist nicht in Sicht. Spoiler: Predator ist ne mega gute Band.