Na, seid ihr auch so gespannt, ob der sinkende Ölpreis genauso schnell und direkt an die Verbraucher an den Säulen der Autogesellschaft weitergegeben wird wie der heftige Anstieg vor ein paar Wochen? Haha.
Und können wir dann über etwas anderes reden als Benzin und Diesel und Erdgas? Ich brauche zum Beispiel Erfahrungsberichte zu Finasterid und muss wissen, ob man dann wirklich wieder Haare hat, aber zu traurig ist, um vor die Tür zu gehen und die ganzen Männer und Frauen, die mit einem dann Sex haben wollen, enttäuschen muss, weil das nicht mehr funktioniert.
Passender Soundtrack: In schöner Regelmäßigkeit veröffentlichen Stuck eine sehr gute Post Punk/Hardcore LP, zu der ich nichts sagen kann. Die drei aus Chicago waren mal zu viert, wenn ich mich recht erinnere. Die dritte LP (alle drei Jahre eine neue) ist genau so toll wie die anderen beiden zuvor und die kann ich jedem musikalischen Ohr empfehlen, das noch nicht vom zeitgenössischen Eier-Gequietsche vermurkst worden ist.
Gab es eigentlich ein Egg-Punk Festival zu Ostern irgendwo oder hat man diese tolle Chance vertan? Ach, egal.
Exploding In Sound Records. Bislang nur auf blauem Vinyl erschienen. Und digital. Oder muss man das dann kombinieren mit Happy Pills und Ficke Pills und Jever Pils und ist dann eine fröhlich haarende Prostata? Frage für eine Freundin.
Stress Positions melden sich nach dem Album im Dezember schon mit der zweiten Ladung an geballter akustischer Frustbewältigung zurück. Thematisch möchte uns die Band aus Chicago in den Zoo mitnehmen und auf die besonderen Exponate (sagt man nicht bei einem Zoo, oder?) hinweisen, die hier in Käfigen und Gehegen zu begaffen sind.
Manche Künstler müssen es den weniger talentierten Menschen um sie herum immer wieder unter die Nase reiben, wie viel besser sie doch sind. Natürlich meinen die Menschen das nicht so – Nein – das ist wie früher in der Schule, wo sich auch die Klassenbesten immer total verwundert über ihre tollen Zensuren gezeigt haben.
Lo-Fi Garage Power Pop. Das kommt wohl dabei heraus, wenn man in Chicago ein paar Proberaum-Lagerhallen ausfegt und die scheppernden und melodischen Reste in einer Ecke aufstapelt – siehe Cover.
Zwei neue Post Hardcore Nummern von den fleischgewordenen Wellenbrechern aus Chicago. Meat Wave gibt es jetzt auch schon über 10 Jahre und die haben ihren Sound bereits im Jahr 2015 in einer Seitenstraße neben ihrer Lieblingskneipe gefunden und dann stetig optimiert.
So richtig viel weiß ich noch nicht über diese Band aus Chicago, die hier mit ihrem ersten Tape bei dem Label aus Hattiesburg aufwartet. Aber Halb- und Unwissen hindert mich ja seit jeher nicht daran, irgendetwas zu tun. Das wird sich wohl auch nicht in diesem Jahr ändern. Sorry, not sorry.
Puh, wieder eine Woche geschafft, Freunde. Zur Belohnung könnt ihr euch den neuen Asterix beim Kacken anschauen und das Kaminholz für Weihnachten im Wald abholen. Oder einen matschigen Halbmarathon im Regen laufen. Oder Fifa zocken? Klamotten bei Mama waschen? Auto putzen? Ketaminrausch in der Shoppingmall?
Unter der Woche lief ein Beitrag im Radio, bei dem ein Reporter sich irgendwo im Rhein/Ruhrgebiet auf dem Parkplatz und in einer Dorf/Landdisco strategisch günstig mit einem Karton Wodka positioniert hat, um der Frage auf den Grund zu gehen, wie besoffen die deutschen Teenager eigentlich Autofahren.