Cherry Cheeks – Therapy

Boah ist diese Herbst-Scheiße deprimierend. Und das soll ich jetzt 6 Monate ertragen oder was? Wer hat sich diesen Mist überhaupt ausgedacht mit der schiefen Weltkugel und der Sonne und dem ganzen Unsinn von wegen Jahreszeiten?
Und dann auch noch fucking Winter bald, ey. Ich kack ab.

Musikalisch schlittern wir damit auch ganz hart in die Jahreszeit für Post-Punk-HC. Es ist also wieder Zeit, um vor dem Kamin eine ganze Schallplatte zu hören, Linernotes und Texte zu lesen, sich auf die Musik einzulassen und dabei ein Glas Rotwein zu trinken und gönnerhaft bei manchen Passagen mit dem Kopf zu nicken.

Oder wir setzen uns mit der Badehose auf den Heizpilz, machen uns ne Kaugummizigarette an und hören die neue Cherry Cheeks.

Während die Ramones noch detailliert von Shock Treatment und Psycho Therapy gesungen haben, hat sich Kyle damit begnügt, einfach nur nach Therapy zu rufen. Wenn das mit dem Licht und dem Wetter hier so weiter geht, schließe ich mich an.

We all need therapy and that’s okay

Tako dolgo in hvala za vse Laško

Apropos vergessen. Hab versäumt, eine neue Wohnung zu mieten.
Das ist wichtig, wenn ihr in eine neue Stadt ziehen wollt. Muss ich mich jetzt mal schnell umsehen, denn in ein paar Tagen kommt schon der LKW und will Sachen transportieren.
Ich muss jetzt ausmisten. Alles muss raus. Tabula rasa.
Nächsten Monat dann bestimmt wieder im neuen Heim und durchdacht, zuverlässig, regelmäßig und qualitativ auch. Ja.

Matt Ellis – Halfway to Insanity

Neues vom Scheißhaus. Der Titel der EP trifft gerade ein bisschen auf meine derzeitige Verfassung zu. Obwohl ich eigentlich den Eindruck habe, alle anderen sind verrückt geworden. Naja. Vielleicht hilft eine Lobotomie.

Dirty Cheetah – Never Too Late LP

Neues bei unseren Freunden von NFT Records aus London. Schöner rotziger RocknRoll aus Kanada. Bestes Artwork 2020.

Respite – Demo 2020

Demo aus Schweden. Kam schon im April, aber die drei Songs sind total zeitlos.
Schweden + Hardcore = 🖤

Sneaky Pinks – S/T LP

Eine Compilation der Singles und überhaupt. LoFi Punk aus den US of A. Da kann man die Platte schon wegen „I’m Punk“ kaufen.

Bully – About A Girl

Bully hat ein neues Album diesen Sommer, das sie nach einer Szene aus dem ersten WERNER Film benannt hat. Kann man jetzt vorbestellen. Ist bestimmt gut und poppig und Grunge und so, wie man es auch in den 90ern von Sub Pop erwartet. Der Song hier ist nicht drauf. Schade, der ist gut.

Cherry Cheeks – Neighborhood WATCH!

„Fuck Cops and Play this loud!“ Noch mal ein paar schöne neue Songs des Synthie-Solo-Punks aus Orlando. Der Erlös geht an gute Dinge, wie zum Beispiel Snap4Freedom.

Coriky – S/T LP

Jetzt kann man das gesamte Album der Evens+Joe bestaunen und kaufen. Musik von alten Menschen für alte Punkrocker. Kann man prima auf seinem Schaukelstuhl zu wippen und die Pantoffeln wackeln lassen. Wenn man nicht SxE wäre, würde ein Glas Rotwein ganz fein passen.

Cherry Cheeks – No Ticket

Ey. Da hab ich doch erst vorgestern was zu geschrieben..?
Pfft. Der Typ hat jetzt noch 3 Songs mehr aufgenommen und die sind auch nicht schlechter geworden.

Wenn das so weitergeht, erscheint Ende des Jahres eine Operette und Sinfonie und dazu noch auf drei Sonderalben die dazugehörigen Outtakes. Mannomanno

Das wird wohl auch kein Vinylrelease, wenn man sich das Cover so ansieht, hm? Schade.

Cherry Cheeks – No Ticket

Hurra. Ein neuer Song von den quietschvergnügten Cherry Cheeks aus Florida. Ihr wisst schon, die hatten ja erst letzten Monat hier ihre Premiere, also was heißt die, das ist ja nur ein Typ.

Hoffentlich bleibt der gute Kyle so arbeitswütig/fleißig/kreativ – da muss mal bald ein Album kommen, der Kram wird ja immer besser.

Mehr Zeit hab ich nicht. Das ist ne neue Regel hier. Nur so lange tippen, wie die Musik vom Beitrag auch tatsä

Cherry Cheeks – Motivator

Hier, an so einen Kram könnt ihr euch jetzt schon einmal gewöhnen. Ein gelangweilter, jedoch talentierter Mann spielt mit seinem Synthesizer im heimischen Florida so lange herum, bis ein recht ansehnlicher Bastard aus Punk, Wave, Pop und Rock entsteht.

Das kann natürlich auch eine Frau sein. Oder ein Kind. Oder ne Katze? Hund? Goldfisch? Und das muss auch nicht zwangsläufig Orlando sein. Kann ja auch in Duderstadt passieren, haha.

Egal – was ich sagen wollte: in diesen Zeiten steht eine Sache auf jeden Fall fest: Bands mit mehr als zwei Leuten sind tot! Man darf nicht mehr gemeinsam proben oder ins Studio gehen. Und Konzerte sind ja sowieso alle bis 2022 abgesagt. Das Motto Amerikas E Pluribus Unum (Aus Vielen wird Eins) kann man jetzt also eigentlich umdrehen, wenn aus tausend Bands auf einmal 5000 Solokünstler werden. Munu Subirulp E!

Der Künstler heißt im übrigen in diesem Fall Kyle Harms und ist mir gänzlich unbekannt.

Also dann…Solokünstler. Was macht eigentlich Atom? Ach komm, ich kann das auch. Ich fühl mich jetzt voll motiviert und such mal im Keller nach meinem alten Taschenrechner. Dann gehts ab.