Jetzt weiß ich, wie ich glücklich und reich werde. Einfach mitmachen, Leute.
Nicht immer dagegen sein, einfach mitmachen. Arbeiten, Kapitalrente, arbeiten, Kinder betreuen, Eltern betreuen, arbeiten, kurz zur Apotheke und neue Pillen holen, arbeiten, benachbarte Kinder abschieben und klatschen, mehr arbeiten, Wurst essen, Bier trinken, durch die Freizeit scrollen, wieder arbeiten. Das muss es sein, oder?
Millionen von Mitbürgern können sich nicht irren, sonst würde das System doch nicht funktionieren. Genial.
Chrüsimüsi Records. Auf LP zum vorbestellen ist dieses Kunstwerk der alternativen Pop Musik von Dom Sensitive. Ein 12-köpfiges Ungeheuer um Dom Trimboli aus Australien zaubert interessante Pop und Garage bis Indie Melangen aus wirren Ideen und schönen Drogen. Passt genau in die Zeit.
Zum Glück nummerieren die Berliner Sleaze Garage Pub Punk Rocker ihre Alben durch, es nervt ja immer schon, den Bandnamen auszuschreiben, da brauch ich nicht noch einen ellenlangen Titel. Naja, aber muss ja…
Die zweite Hälfte des Jahres beginnt vielversprechend. Euer Benzin und Diesel kostet jetzt doppelt so viel, weil ihr in den Jahresurlaub fahren wollt. Selbst schuld, könntet ja auch umweltbewusst fliegen. Schließlich ist das Bio-Kerosin jetzt günstiger, das klimafreundlich aus den Zukunftsträumen von kleinen Kindern gewonnen wird.
Spucke aus Hamburg machen Indie Oi Garage Punk. Ich weiß, das passt nicht, aber für jede einzelne Schublade liegen sie zu unbequem und ecken bei den Bands an, die sich da schon drin tummeln.
Gibt es eigentlich so ordinäre Sex Shops noch? Das müssen dann auch echte Überzeugungstäter sein, die fernab von der Anonymität des Internets breitbeinig in den Laden schreiten und nach 5 Pfund Sexheften verlangen. Warum nicht.
Falls es euch ähnlich geht wie mir, und ihr keine schweren Metal- oder Sludge- oder Hardcore-Riffs bei der Hitze ertragen könnt, dann lasst euch an die Hand nehmen und lauscht den sanften, sonnigen und entspannten Klängen von Yea-Ming and The Rumours. Da kommt man nicht ins Schwitzen und braucht auch nicht alle 20 Minuten ein "Hydration Break", da nuckelt man genüsslich nebenbei an Eiswürfeln aus Gemüsebrühe und bliebt elektrolysiert.
Dieses melodische Garage Punk Orgel Gedöns mit mehr Zucker als in einem durchschnittlichen Glas Nutella erlaubt ist, verklebt immer und immer wieder meine Ohren und mein schwarzes, verklumptes Herz. Gut, wenn es eh verklumpt ist, macht das ja nichts, könnte man meinen. Schiefes Bild irgendwie. Hm.