Endless Column – Summer 7″

Hier gibts was Neues für Fans von Red Dons, Observers und Revisions. OK, für Fans der Stimme von Douglas Burns. Der hat nämlich zusammen mit Leuten von Daylight Robbery und Tyrades bereits im Jahr 2010 eine Band gegründet und auch im darauffolgenden Jahr ein Demo aufgenommen, was bist jetzt auf Eis lag, also nur in digitaler Form auf deren Bandcamp Seite runterzuladen war. Jetzt haben sich Twintoe Records und Taken by Surprise zusammengetan und veröffentlichen das Teil auf einer schicken Single. Falls Ihr also lieber gute Musik auf Vinyl statt aufm Rechner hören wollt, könnt ihr die 7″ hier vorbestellen und Euch schon bald daran erfreuen.
Ach so, musikalisch geht das auch in die Richtung der oben genannten Bands – Punk, Garage Rock mit einem fantastischen Sänger, der immer wieder Melodien findet, die direkt ins Ohr gehen und da dann ne längere Zeit auch da bleiben. Einmalige Pressung von 500 Stück – gemastert von Daniel Husayn bei North London Bomb Factory. Spricht für sich, würd ich sagen.

Piss Test – Neue EP & Tour

Als regelmäßige Leser wisst Ihr ja bestimmt wer Piss Test sind. Nicht, weil ich jemals über die hier geschrieben hätte, sondern weil die musikalisch einfach total ins Raster von diesem Dings passen und man die Band daher eigentlich kennen müsste, oder so. Falls Ihr jedoch tatsächlich noch nichts von denen gehört habt, reicht es wahrscheinlich, nur ein paar metaphorische Zutaten in die Schüssel zu werfen und schon könnt Ihr erahnen, wie sich der Salat dann anhört: Red Dons, Autistic Youth, Wipers.
Und das sind nicht bloß irgendwelche stumpfen Vergleiche zu ähnlich klingenden Bands. Nee, die Leute von Piss Test sind oder waren in den genannten Bands tatsächlich aktiv. Daher kommt das Trio logischerweise auch aus Portland, Oregon und die neue Veröffentlichung, eine selbstbetitelte Single, ist ebenso logischerweise in Europa bei Taken by Sursprise erschienen. Überzeugt Euch doch selbst davon, dass schon wieder Leute aus Portland ziemlich beeindruckenden, rotzigen, noblen Punk Rock spielen können. Keine Ahnung, was die da ins Trinkwasser oder ins Müsli kippen. Scheint zu funktionieren.

Die Single kommt offiziell nächste Woche raus, pünktlich zum Start ihrer Europa Tour. Ich kann Euch das nur wärmstens ans Herz legen, mindestens eins der Konzerte zu besuchen. Nicht nachher meckern, wenn Ihr die verpasst habt. Hier noch mal ein paar Motivationsschübe – Bescheiden, wie sie sind, hieß die erste LP im übrigen ‚Biggest Band in Europe‘. Mal sehen, ob die Großmäuler recht behalten werden…

Die kompletten Tourdaten nach dem Sprung. Weiterlesen

Audacity – Neue Single & Alte 10″

Die 4 Jungs von Audacity sind ganz schön fleißig. Ihr letztes Album ‚Butter Knife‚ kam grad mal Ende letzten Jahres bei Suicide Squeeze raus, dann haben sie so gut wie das gesamte Jahr über Konzerte gespielt (darunter auch eine nette Europa Tour) und anscheinend irgendwann zwischendurch mindestens 2 neue Songs eingespielt, die sie jetzt ebenfalls auf Suicide Squeeze herausbringen werden (OK, der Song auf der B-Seite ‚Mind your own Business‘  ist ein Cover von Delta 5).
Die könnt Ihr gerne schon beim Label pre-ordern – ich zumindest würde ja gerne die rosa/fluoreszierende Version haben, aber die Versandkosten über den Atlantik…Ihr kennt das ja. Auf jeden Fall liefern sie mit ‚Counting the Days‘ mal wieder eine feine Garage/Pop/Punk/Indie Nummer ab, die man nach dem zweiten Hören kaum mehr aus dem Ohr bekommt. So sind sie halt…

Momentan spielen Audacity noch ein paar Shows in Japan und danach sind sie wahrscheinlich zur Vorweihnachtszeit wieder pünktlich zuhause, wenn die Single tatsächlich physikalisch auf den Markt kommt (02. Dezember). Dann wird die Wäsche von Mutti gemacht und danach gehen sie bestimmt wieder direkt ins Studio – die sind halt noch sehr jung. Falls Ihr Interesse an dem ersten Album der Band habt, also das, was sie aufgenommen hatten, als sie noch in der bekackten High School (!) waren, dann habt Ihr dazu jetzt auch die Möglichkeit. Burger Records hat das Tape ‚Juva Jive‘, was sie damals bei ihren Shows verteilt haben, neu aufgelegt und auch auf Vinyl veröffentlicht. Das könnt Ihr hier auf einer schicken 10″ bestellen. Außerdem ist das andere fantastische Album ‚Mellow Cruisers‚ jetzt auch in Europa via Taken by Surprise erhältlich. Damit Ihr Porto spart, Ihr wisst schon.

Neighborhood Brats – Complete Mess

Neulich hab ich ja schon darüber gesprochen, dass die Neighborhood Brats zu meinen momentanen Lieblingen aus LA gehören. Schön, dass die neue LP jetzt via Taken by Surprise in Europa zu haben ist. Gibt’s auch in limitierter Version, falls Euch sowas interessiert. Hier auf jeden Fall ein neuer Song und Kaufanreiz von dem Album Revcovery: Complete Mess!

Autistic Youth – Toursingle

Das Album Nonage der vier Jungs aus Portland hatte ich ja unlängst hier schon abgefeiert und freu mich seitdem auch auf die Tour. Netterweise kommt die Band nicht mit leeren Händen nach Europa, sondern haben via Taken by Surprise eine Single im Gepäck. Natürlich gibts da eine limitierte Version von, die nur auf den Konzerten verkauft wird und danach kann dann auch der schnöde Rest der Menschheit eine andere Variante der 7″ mit dem hübschen Titel Graves erwerben.

Hier könnt Ihr schon mal einen Track der Single hören. Die Tourdaten findet Ihr nach dem Sprung. Man sieht sich dann da…

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Dulac – The first of the last chords

Ich hatte hier schon länger nichts mehr über eine deutsche Band geschrieben. Das liegt wohl daran, dass ich schon lange keine richtig gute Veröffentlichung aus dem Bereich gehört habe. Obwohl, da waren die Kaput Krauts, die Schwulen Nuttenbullen oder die letzte Kommando Sonne-Nmilch. Hm, vielleicht war ich einfach nur faul.

Auf jeden Fall gibts jetzt ein neues Album auf Taken by Surprise (Co-Release mit Twintoe Roecords & Crapoulet Records), das ich richtig gut finde und eben von einer deutschen Band kommt. Die Rede ist von Dulac! Die Frankfurter Band hat mit ihrem Debüt Album „The first of the last chords“ bei mir ganz gute Karten. Auch wenn mir der Gesang manchmal ein bisschen auf den Sack geht, ist die Musik doch irgendwo zwischen dem 85er D.C. Sound und dem heutigen Zeug aus Portland angesiedelt, was mich ja schnell überzeugt. Ich würd die Jungs auch noch mit Deadverse vergleichen, aber die kennt ja niemand. Weiterlesen