Totenköpfe aus Vinyl

Sehr schicke Sache, die der Ted Riederer da aus seinen Platten macht. Ich find die Idee ja komplett bescheuert und würde doch niemals meine Lieblingsplatten in eine Totenkopf-Gussform legen und dann schmelzen lassen, sodass ich zwar ein zauberhaft schönes Exemplar im Wohnzimmer stehen habe, aber die Platte nicht mehr hören kann?! 

Seht nur, was er der Gray Matter LP angetan hat. Naja, das Ganze ist Teil einer Kunstinstallation, die den schönen Titel „Primal Sound“ trägt und von Rainer Maria Rilke (Originaltext: Ur-Geräusch) inspiriert wurde. Das sagt zumindest der 33jährige Künstler:

The vinyl skulls are based on a nonfiction essay by the German poet Rainer Maria Rilke entitled ‘Primal Sound.’ In this essay he ponders what sound the coronal suture would make as it closely resembles a sound wave. He proposes that this process of combining what seems like disparate elements initially to create something that the world has never heard, is a model for making good art.

Wie gesagt, eine hübsche Idee und ein tolles Ergebnis, aber ich mag meine Musik auf dem Plattenteller lieber als aufm Couchtisch oder an der Wand oder im Museum. Aber ich bin ja auch ein Banause. Mehr Bilder gibts hier.

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