Espectrostatic – Escape from Witchtropolis

Pünktlich zu Halloween gibt es endlich was Neues von dem Elektro-Horror-Synthie-Projekt des Hex Dispensers Sängers, Alex Cuervo. Espectrostatic klingt für mich immer noch eher nach einem Fluch aus einem Harry Potter Buch als nach einem eingängigen Bandnamen, aber das ist natürlich auch nur mein persönliches Empfinden. Und ja, ich hab Harry Potter gelesen, und? Äh, nachdem der gute Mann letztes Jahr sein Debüt mit dem selbstbetitelten Album herausgebracht hat, erscheint ziemlich genau 12 Monate später dieses Zweitlingswerk mit dem hübschen Titel ‚Escape from Witchtropolis‘. Und da er zu der Zeit, in der er das Album schrieb, an einem Seminar zu Filmmusik teilgenommen hat, sind einige der Songs auch als Hausaufgaben zu dem Thema zu verstehen und so wundert es nicht, dass diese LP wieder ein bisschen nach den Soundtracks der Horrorfilme  aus den 80ern klingt. Carpenter lässt grüßen und so. Interessanterweise erzählt Alex Cuervo auch, dass dieses Projekt ‚Espectrostatic‚ nicht nur auf das Komponieren von gruseliger Musik beschränkt bleiben soll.

I have a great love for genre films and nothing would make me happier than to make my living scoring science fiction, horror, and suspense films. Espectrostatic started as a fun way for me to deploy all of these tools and practice using them creatively.

Da darf man also gespannt sein, ob der Knabe dann bald auch Horror B-Movies schreibt, vertont und dreht. Ich würd mir den Kram ja ansehen. Die LP ist auch dieses Mal wieder bei Trouble in Mind in limitierter Version erschienen und kann hierzulande bei diversen Mailordern vorbestellt werden. Bis dahin kann man sich aber den Stream in voller Länger schon einmal hier anhören.