Hinter der Tür mit der Nummer 23 versteckt sich drei Wochen alter Hardcore Punk. Der muss ja auch immer ein bisschen im stillen Kämmerlein reifen, bevor man den genießen kann, nech.
Die Recken von Shitty Life aus Parma wissen inzwischen schon ganz gut, wie man diese perfekte Mischung aus abgehackten, leicht angezerrten Gitarrenriffs und dem Geschrei der Marke Dean Dirg mit dem dem ultra-energetischem Schlagzeug/Bass-Zusammenspiel der Marke Dadar kombiniert, um dann eine komplett eigenständige Hardcore Rock’n’Roll Maschine auf die Bühne zu stellen. Ich weiß noch, dass die mich 2019 auf dem Get Lost Fest ganz schön zerlegt haben. Und die können das immer noch. Hier folgt ein weiterer Beweis.
Mit "Limits To Growth" erhält man eine fantastische 7″ mit 7 Liedern in knapp 11 Minuten, die ganz wunderbar zu einem Ausflug zu den schimmeligen Verwandten an Weihnachten passen, wenn man denn seine Kopfhörer dabei hat. Das schmeckt gut zu Eierlikör und Kartoffelsalat mit Schinken (Parma, natürlich).
11 PM Records.
Türchen Nummer 22 läutet so langsam den Urlaub rund um Weihnachten ein. Klingeling. Vielleicht auch einfach deswegen, weil es am Türchen wortwörtlich den ganzen Tag klingelt und der DHL Mensch Pakete bringt und der DPD Mensch Pakete bringt und der Hermes Mensch Pakete bringt und der UPS Mensch Pakete bringt.
Habt Ihr das eigentlich mitbekommen, dass wir auf diesem Planeten jetzt ein Abkommen haben, um die Artenvielfalt zu schützen? Toll, oder? Das bedeutet ungefähr genauso viel wie ein Abkommen zum Klima, das man beschließt und dann wichtigere Sachen findet, die es zu tun gibt.
Tür Nummer 20. Hier verstecken sich die 4 Bilingualisten aus Los Angeles von Futura mit ihrem 5. Release. Offensichtlich sind ihnen inzwischen die Namen oder die Kreativität ausgegangen, da die 4-Song-Kassette einfach nur den Titel "V" trägt. Soll bestimmt eine römische Zahl sein, da ist ja noch niemand drauf gekommen!
Tür Nummer 17 – noch eine Woche bis Heiligabend. Heute Abend könnt Ihr spätestens sämtliche Weihnachtsfeiern durch die Lokale und Kneipen torkeln sehen, bei denen sich lustig angezogene Männer im "Weihnachtsanzug" ein bisschen zu eng an ihre Kolleginnen lehnen und Bürozärtlichkeiten lallend zu flüstern versuchen.
Hinter Tür Nummer 16 verbirgt sich ein Pendel, das vom gestrigen Hardcore heftig angeschubst wurde, nun zurückschwingt und im Begriff ist, Euch mit voller Wucht einen Synth-Pop Abdruck ins Gesicht zu kleben.
Tür Nummer 15. Wie häufig hatten wir hier eigentlich schon deutschsprachigen Hardcore? Also so echter Posi-HC, Youth Crew Style mit Kreuzen auf den Handrücken und so?
Ich hab hier hinter Tür Nummer 14 die perfekte Mischung aus Kool & The Gang Bangers und Horror Section gefunden.