Wenn ich bei Google "was macht eigentlich" eingebe, bekomme ich als ersten Vorschlag zur Ergänzung der Suche "Peter" angeboten. Einfach nur Peter. Nicht Lustig. Nicht Alexander. Nicht Cortner. Einfach nur Peter.
Dabei wollte ich doch bloß wissen, was eigentlich einen Sommer macht, weil ich heute eine Schwalbe gesehen hab.
Ach. Ist nicht so wichtig.
In diesem Zusammenhang und weil ich über ein Konzertposter der Band gestolpert bin, ist mir auf jeden Fall aufgefallen, dass ich lange nichts von den großartigen Nervosas aus Ohio gehört habe. Gibts diesen genial düsteren Death Punk Rock Hardcore nicht mehr? Nein.
Schade.
Und so begann dann die Assoziationskette, die mich hier her geführt hat…was macht eigentlich Mickey Mocnik von den Nervosas heute?
Pop Punk.
So irgendwie ein bisschen The Muffs. Ziemlich cool. Hätte ich so nicht erwartet.
Die Single ist bereits letztes Jahr erschienen. Auf 300 limitiert und in 700 verschiedenen Farbvarianten gepresst. Kann man beim Label (Just because Records) via Bandcamp kaufen.
Im übrigen hat auch eine längere Recherche zu keinem Ergebnis geführt. Ich weiß nicht, ob vielleicht 2 Schwalben einen Sommer machen oder ob das doch noch mehr bedarf. Warm isses ja.
Achtung, Pop Punk’s not dead!
Eine weitere schöne Idee von dem Label, das seine Künstler am liebsten besoffen macht und dann einsperrt. Blöd nur, wenn dieses "Geschäftsmodell" jetzt auf einmal auf der ganzen Welt zur Pflicht oder zum favorisierten Freizeitangebot geworden ist.
Ein sehr talentierter Mann, der normalerweise seine Zeit bei den großartigen Kitchen People verschwendet, hat hier aus der Not der Isolation eine Tugend gemacht und mal eben in kompletter Eigenregie verflixte 7 Synth Punk Songs eingespielt.
Bird on a Wire ist kein besonders guter Film. Aber es ist der einzige, der mir jetzt zu der Frau einfällt. Goldie Hawn. Wieso nennt sich eine Band heute so? Hä? Was? Ach, die heißen gar nicht so? Und warum…ach. Schon gut.
Hier schon die Nummer 2 von den Verrückten aus Christchurch, die ihr erstes Tape erst vor ein paar Monaten bei dem tollen Label Dust Up! veröffentlicht haben. Puh, wie lange sich heutzutage ein paar Monate anfühlen. Damals haben wir noch vor dem Plattenteller gesessen und Musik gehört und Bier getrunken und über bessere Zeiten nachgedacht. Und heute? Hm. Eigentlich auch. Äh.
Über die Großartigkeit von No Problem muss ich hier ja eigentlich nichts schreiben, ne? Nur mal so zur Erinnerung: Spätestens mit der letzten LP "Let God Sort Em Out" haben die Kanadier aus Edmonton gezeigt, dass sie mit ihrem wüst-melodischen Quartett eine wackelige Hängebrücke zwischen depressivem Hardcore und wütendem Punk Rock errichtet haben, die lustig im Sturm der Zeit zwischen den 80er Jahren und dem Heute hin- und herschwankt.
Habt ihr das auch in der