So schön eine 10″ auch grundsätzlich ist, dieses Cover versucht mit aller Macht, dass ich die Platte im Regal stehen lasse und mir die 6 Songs erst gar nicht anhöre.
Der Name der Band ist in den letzten 6 Jahren nicht wirklich lustiger geworden und das Teil einfach eine "Peel Session" zu nennen, macht es nicht zu einem interessanten Release. Aber ok – die Komiker von EASTIE RO!S aus Ostberlin waren ja in der Vergangenheit zumindest immer gut zu meinen Ohren, die Augen mögen zwar von Zeit zu Zeit auch mitessen, aber mithören? Wir wollen mal nicht übertreiben (siehe alle 80er Platten von D.I. – nur blind zu genießen).
Leider geht es beim ersten Song allerdings direkt weiter mit der albernen Blödelei. Ein "Radiomoderator" kündigt die Band an und spielt einen Song in der falschen Geschwindigkeit ab. Haha. Brüller.
Hat man allerdings den ganzen unwürdigen Quatsch überwunden, bekommt man zum Glück eine Entschädigung in Form von 6 feinen Stücken, die jajajajajaja ein bisschen an die alten Shocks erinnern, weil eben auch hier wieder abgehackte Gitarrenriffs von oben nach unten gespielt und gute deutsche Texte von links nach links über den trockenen Punk Rock Sound gesungen werden. Ich glaub, den Typen da, den hab ich schon mal bei Gulag Beach gehört, oder? So ist das in Berlin. Wunderbar!
Toll auch, dass die Aufnahmen alle live am Stück auf ein 8 Spur Gerät eingespielt worden sind und dann in gewohnt feinster Manier von Daniel Husayn gemastert wurden. Also von der technisch und musikalischen Seite alles wie immer topp – wie bei Tomatenplatten eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Vielleicht ist das ja ne Platte für Mord im Dunkeln spielen…erscheint am Freitag kompletto – jetzt erst mal nur der Track hier.
Sucht doch mal auf dem Cover nach einem Witz. Sucht. Da ist bestimmt was Lustiges. Sucht!
So, das hier ist also das neue Geistesprodukt von Dan Gräns, dem schwedischen Pop Punker aus Stockholm, der schon mit ein paar Sachen unter anderem bei Alien Snatch Records auf sich aufmerksam gemacht hatte (
Könnt ihr euch noch daran erinnern, als die Claudia Strunz ihren Mann (den Fußballdeppen) verlassen hat, um mit Effenberg (anderer Fußballdepp, selber Verein) zusammen zu sein? Haha, ja. Das war eine spannende Geschichte in den 90ern. Da klaut der eine Dummbatz einem anderen strunzdoofen Dumbatzen die Frau, die in der ganzen Sache auch lediglich als Beutestück dargestellt wurde.
Oh ja. Perth liefert mal wieder guten 70er Jahre Punk ab, der so gut wohl nur noch in Australien gespielt werden kann. Dieses Mal und in ziemlicher Nähe zur Perfektion tun das Cold Meat, die bisher mit ein paar tollen Singles (unter anderem eine Split mit den heißgeliebten Ubik) schon auf sich aufmerksam gemacht haben.
Rumms, da bleiben nicht viele Fragen offen. Einfach mal den Staub von den 30 Jahre alten Skateboards weggeblasen und ein Stirnband über die Vokuhila-Frisur gebunden, um dann mit 40 KM/h über Bullenautos zu grinden und Hippies anzuspucken.
Der gute Kalle Jansson von den noch besseren Manikins hat mit seinem besten Alias Kalle Hygien die allerbeste Single jüngst auf Push My Buttons Records veröffentlicht. Mehr gut geht nicht.
Was soll das denn für ein Name sein? Und wie spreche ich das aus? Hab ich studiert, oder was? Hallo? Wikipedia? Sag mal…aha, mhm, ok. Na dann.
Wenn man mit dem Tippen des Bandnamens und des Titels der Single fertig ist, kann man auch schon wieder auf PLAY drücken. Gut, das liegt natürlich auch daran, dass mein Sekretär nur mit einem krummen Finger auf dem alten Amiga hantiert, während ich ihm meine Gedanken diktiere. Vielleicht wird es Zeit für eine neue Hilfskraft oder für neues Equipment.
Vor ein paar Tagen ist die zweite LP der großartigen Datenight aus Nashville veröffentlicht worden. Und nachdem die