Und schon wieder eine fantastische Band aus Melbourne! Die scheinen ja "on fire" zu sein, da in Australien, haha. Sorry.
Der Sänger Ash Wednesday bezeichnet die Musik von den vier Jungs als einen Versuch, den aktuellen HC aus Melbourne (Scab Eater) mit dem 70er UK Punk Sound zu verschmelzen. Ich weiß ja nicht, ob das jetzt so recht gelungen ist, aber es ist großartiger Punk Rock geworden und das muss ja auch erst einmal reichen.
In Ermangelung von Schubladen würde ich sagen, Punter klingen wie eine Meute von tollwütigen Duracell-Häschen und den Quietsch-Boys. Rock n' Roll, Garage, Pop, Punk und ganz viel Rotz. Wenn die Punk Rock Veröffentlichungen in diesem Jahr diese Qualität halten können, muss man sich ja keine Sorgen machen.
Gemastert vom Husayn Daniel in London, wird das Tape am 10. Januar erscheinen. Cool. Ich warte auf die Platte.
Na? Bock auf ein bisschen Black Sabbath? Also den Kram aus der Zeit, als Ozzy noch gesoffen hat und lustig war? Na dann kommt mal her und schaut euch ein leckeres Stück Fleisch an… Zumindest klingt das ein bisschen so, was der Herr Mitch da mit seinem Projekt MEAT hier eingereicht hat. Also nach Black Sabbath, nicht nach Fleisch. Wie soll denn Fleisch klingen, bitte? Echt mal…Mist, jetzt muss ich darüber nachdenken.
Melbourne ist eine Quelle nicht enden wollender Punk und Garage Helden. Dort scheint eine besondere Art der Kreativität zu sprudeln, die dann sofort mit ganz viel Bier und Speed und Gras niedergeknüppelt wird und zu dem Sound führt, den die ganzen großartigen Bands aus der Stadt zelebrieren.
Australien überholt den englischsprachigen Raum Europas und Amerika in Sachen Punk Rock sowas von lässig auf der rechten Spur, da können die alten Männer nur schreckhaft ihr Pils auf dem Schmierbauch verschütten und ächzend dabei zusehen, wie eine Meute Wilder mit komischen Haaren johlend ihre Show stehlen. Und die dürfen das, bei denen ist Linksverkehr.
Na, erinnert ihr euch noch an die großartigen Rotz’n’Roller aus Geelong in Australien? Da hatte ich mich letztes Jahr schon für begeistern können und
OK, also Bankdrücken. Ich würde tippen, dass ich locker äh, 20 Kilo schaffe. Ist das viel oder wenig? Was bringt das eigentlich, wenn man 300 Kilo im Liegen hoch drücken kann? Das reicht ja nicht mal für einen Trabant, der wiegt schon das Doppelte. Vielleicht nützlich, wenn man mit zehn Kleinkindern auf einmal spielt oder einen sehr schweren Sexualpartner hat, der auf einmal beim Akt stirbt und man unter ihm/ihr begraben ist. Aber auf diesen eher unwahrscheinlichen Fall hin zu trainieren, erscheint irgendwie etwas übertrieben.
Ein Power Pop Punk Rock Trio aus Melbourne namens
Welches Wort benutzt Ihr eigentlich für "Brötchen"? Semmel, Wecken, Schrippe, Rundstück? Oder wie nennt Ihr ein Limo/Bier Gemisch? Radler, Alster, Russ, Panasch? Es ist ja schon immer wieder interessant, wie man anhand von kleinen Unterschieden in der Wortwahl die regionale Herkunft von seinen Mitmenschen bestimmen kann. Und damit meine ich tatsächlich nur diese kleinen Unterschiede; dass niemand Eichhörnchenschwanz auf Bayrisch verstehen/sagen kann, der nicht dort geboren ist und dass Plattdeutsch eine eigene Sprache ist – geschenkt.
Ziemlich geiler und verrückter Scheiß aus Melbourne. Hört sich an wie die Screamers mit einer Prise Reatards. Sag ich ja, geiler Scheiß.