Wieder einmal hervorragender Scheiß auf Vinyl aus dem Hause X-Mist: Gad Whip, ein Trio aus England (Yorkshire, I believe), das sich irgendwie auch in diesem Post-Punk Universum verloren hat, in dem The Fall und Sleaford Mods ausgebrannt und zu einer Supernova verschmolzen sind. Das zumindest sagt so ziemlich jeder als Referenz, der sich dieser Band bisher gewidmet hat. Na, meinetwegen.
Man hört also etwas Sprechgesang und etwas Gitarre und ein taktgebendes, treibendes Schlagzeug. Alles gar nicht mal so minimal wie bei den angeführten Bands, sondern teilweise richtig klangvoll. Mir würde da vielleicht noch Listener zu einfallen, aber auch nur ein bisschen. Tolles Album, endlich auf Vinyl. Die Kasper haben nämlich zuvor bereits fünf Alben veröffentlicht, allerdings lediglich auf Kassette.
Vielleicht liegt es daran, dass die Band ein bisschen zurückhaltender geworden ist? Der Post Internet Blues ist zumindest meiner Meinung nach das zutraulichste Album der Band bislang, wenn man dem Sänger Pete Davies nicht allzu sehr beim Schimpfen zuhört – so gesehen nicht zahm, eher der Wolf im Schafspelz.
Die ersten 50 LPs sind im hübschen clear/swirl Vinyl unterwegs und klingen noch besser als die usseligen schwarzen Scheiben. Schnell schnell!
Wo wir gerade beim Wetter waren. Hier eine schöne Idee: the cool greenhouse! Wer sagt denn eigentlich, dass diese Dinger immer heißer und heißer werden müssen? Die können ja auch mal kühlen. Hahahahahaha. Ach, ich weiß es doch auch nicht.
Hier, nur mal ganz kurz – es ist zu heiß und ich muss zurück ins Planschbecken. Mögt ihr Buzzcocks, Marked Men und/oder kanadische Garage/Powerpop Bands? Nein? Geht kacken. Ja? Dann sind die vier Jungs aus North Carolina von
Keine Ahnung, warum ich mit Mailand immer das Attribut "hässlich" verbinde, es soll ja eine so schöne Stadt sein. Aber wenn man nie da war und nur an der Stadtgrenze entlang zu den wirklich schönen Orten Italiens fährt, springen einem nur -nun ja- hässliche Gebäude ins Gesicht, die man schnell hinter sich lassen möchte. Die haben den Dom halt nicht an die Autobahn gebaut damals und Leonardo da Vinci hat sein "Abendmahl" auch nicht an eine Brücke gesprüht. Also hässlich. Aber auch dorther können sehr schöne Sachen kommen. Zum Beispiel die vierköpfige Band
Welche Band hat eigentlich mit diesem Unsinn angefangen, den eigenen Namen ausschließlich mit Großbuchstaben und ohne Vokale zu schreiben? Und dann auch noch die eigentlich vorhandenen "U"s gegen ein "V" austauschen? Ok, vielleicht etwas zu eng gefasst. Wer hat mit diesem Scheiß angefangen, dass man erst einmal 5 Minuten überlegen muss, wie die Band eigentlich heißt? Ich mein, da gibt es ja dann auch scheinbar keine Regel? Sonst müssten ja in diesem Beispiel RVIVR so wie "Ruiur" ausgesprochen werden? Fun Fact: Auf dem Album ist ein Song, der – ebenso wie eine RVIVR EP – "Dirty Water" heißt. Haha – Wahnsinn.
Haha, großartig! Da fallen mir mal gar keine sarkastischen oder dummen Kommentare zu ein. Der Name ist super, zumindest für eine Band aus Australien. Das Konzept ist lustig, die erste und einzige und beste Krankenschwester-Punk Rock Band zu sein. Das ziehen die 5 Mädels dann auch textlich durch und singen ziemlichen Quatsch zusammen, der irgendwas mit Ärzten, Krankenhäusern, Chirurgen und derlei Themen zu tun hat.
Die 
"Leute, hey Leute, ich habe ne großartige Idee. Wir müssen einfach nur unseren Namen ändern, die alten Songs spielen – das merkt eh keiner – und dann noch ein paar Lieder von den White Wires so umschreiben, dass es nicht sofort auffällt. Vielleicht schenkt man uns dann mal ein bisschen mehr Beachtung."
Oh, cool. Es ist ja der 1. Juni – heute kommen tausend neue Platten raus und verlangen wie nörgelnder Kinder nach Aufmerksamkeit. Hier hier hier hier hör mal hör mal hör mal schau mal schau mal. Da hab ich aber gerade keine Zeit für, sorry kids.