Gad Whip – Post Internet Blues LP

Wieder einmal hervorragender Scheiß auf Vinyl aus dem Hause X-Mist: Gad Whip, ein Trio aus England (Yorkshire, I believe), das sich irgendwie auch in diesem Post-Punk Universum verloren hat, in dem The Fall und Sleaford Mods ausgebrannt und zu einer Supernova verschmolzen sind. Das zumindest sagt so ziemlich jeder als Referenz, der sich dieser Band bisher gewidmet hat. Na, meinetwegen.

Man hört also etwas Sprechgesang und etwas Gitarre und ein taktgebendes, treibendes Schlagzeug. Alles gar nicht mal so minimal wie bei den angeführten Bands, sondern teilweise richtig klangvoll. Mir würde da vielleicht noch Listener zu einfallen, aber auch nur ein bisschen. Tolles Album, endlich auf Vinyl. Die Kasper haben nämlich zuvor bereits fünf Alben veröffentlicht, allerdings lediglich auf Kassette.
Vielleicht liegt es daran, dass die Band ein bisschen zurückhaltender geworden ist? Der Post Internet Blues ist zumindest meiner Meinung nach das zutraulichste Album der Band bislang, wenn man dem Sänger Pete Davies nicht allzu sehr beim Schimpfen zuhört – so gesehen nicht zahm, eher der Wolf im Schafspelz.

Die ersten 50 LPs sind im hübschen clear/swirl Vinyl unterwegs und klingen noch besser als die usseligen schwarzen Scheiben. Schnell schnell!

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