In dem von mir heißgeliebten Buch "The Amateurs" von John Niven geht es um einen Typen, der unheimlich gerne Golf spielt, es aber leider überhaupt nicht kann. Also wirklich gar nicht. Jede Woche auf den Golfplatz oder auf die Driving Range in der Hoffnung, dass es dieses Mal super läuft und jede Woche dann doch sämtliche Bälle in die Walachei dreschen. Da fragt man sich natürlich, warum?
Wieso tut sich ein Mensch so etwas an, wenn es doch offensichtlich nicht funktioniert und auch sehr viel Frustration mit dabei ist?
Weil es einen Tag, oder vielmehr einen Moment in seinem Leben gab, an dem alles super geklappt hat. Der Schläger traf den Ball genau richtig, mit exakt dem richtigen Winkel auf den "sweet spot", so dass man beim Durchschwingen des Schlägers fast gar keinen Widerstand spürte, als man den Golfball in einer perfekten Kurve über den Kurs gejagt hat. Das muss wohl ein sehr erhabenes Gefühl sein.
Und wenn man es einmal geschafft hat, dann kann man es ja noch einmal schaffen? Dann ist die Handlung doch bestimmt wiederholbar? Und das ist eben der Irrglaube, der ihn Woche für Woche wieder auf den Golfplatz laufen lässt. Weil es nicht einfach so reproduzierbar ist…
Und dieses Gefühl habe ich auch bei dem Song "Drown" von The Maybe Next Years. Vielleicht nicht perfekt, aber doch sehr gut und eingängig. Ein Hit. Aber der Rest der Lieder, die ich mir angehört habe, klingt wie von einer anderen oder schlechteren Band. Vielleicht sollten sie jetzt einfach aufhören, besser wirds nicht. So gut wahrscheinlich auch nicht mehr. Das werden sie aber nicht tun – sie werden weiter in den Proberaum gehen und Lieder schreiben und hoffen, dass es wieder ein Hit wird.
Das ist eben der Unterschied zwischen wirklich guten Bands, die Hits am Fließband aus dem Ärmel schütteln und solchen, bei denen einmal alles funktioniert hat, aber ansonsten eher nicht so. So wie der Unterschied zwischen einem Profi Golfer und einem hoffnungslosen Amateur.
Saublöder Bandname, oder? Naja, freuen wir uns über dieses Lied.
Ich habe mich zugegebenermaßen nicht um die letzten Projekte von Herrn Rachut geschert, die mit Nuclear Raped Fuck Bomb und Alte Sau einfach musikalisch nicht meins waren. Und wenn ich ehrlich zu mir bin, konnte nichts, was die "Punk-Ikone" (
Ach, warum denn nicht. Es gibt eine neue Platte von
Ich hatte gerade so ein Aha-Erlebnis, das ich auch oft beim Anschauen von Filmen habe, wenn ich feststelle, dass da ein Schauspieler auftaucht, den ich schon lange für tot gehalten hatte. Jean-Claude van Damme zum Beispiel oder dieser andere dicke Karate-Typ, na, wie heißt der noch…Steven Seagal, genau. Ich dachte, die wären längst gestorben. Und dann tauchen die auf einmal wieder in einem Film auf, ohne dass es irgendwelcher aufwendigen Hologramme bedürfte. Crazy.
Den ersten Predator Film habe ich irgendwann Anfang der 90er gesehen, als ich auch alt genug war, um dieses Werk kognitiv angemessen verarbeiten zu können. Also 12 oder so. Auch wenn der Film irgendwie trashig und die Handlung vorhersehbar ist und die Schauspieler eher kräftig als gut sind, bleibt da trotzdem der geile Predator.
Nicht erschrecken! Die neue Band von den Sängern der Crusades und The Creeps macht nach dem Ableben der großartigen Bands nun eher so äh…Pop? So in Richtung 80er Jahre Erasure, New Order, Yazoo und der Basslauf hier erinnert mich ein bisschen an The Cure. Und was noch interessanter für mich ist, es gefällt mir richtig gut. Na sowas.
Da ist sie ja, die ganze LP. Erinnert ihr euch? Vor 4 Jahren (!) kam die
Geiler Scheiß aus Lorient, einer kleinen französischen Stadt in der Bretagne am Atlantik.
Ich weiß ja noch einigermaßen genau, wann wir damals unseren ersten Farbfernseher bekommen haben. Irgendwann Ende der 80er muss das gewesen sein. Ich glaub, meine Eltern haben mit uns bis dahin auch kaum das alte s/w Gerät genutzt. Man kann ja auch Sticken oder Puzzeln oder Computerspielen, haha.
Was würdet ihr von einer deutschsprachigen Band halten, die sich den Namen "Schafgarbe" gibt? Hippies? Power Metal? Man hat ja offenbar beim Hören des Namens einer Band immer eine gewisse Assoziation zu der dazugehörigen Musik.