Predator – No Face 7″

Den ersten Predator Film habe ich irgendwann Anfang der 90er gesehen, als ich auch alt genug war, um dieses Werk kognitiv angemessen verarbeiten zu können. Also 12 oder so. Auch wenn der Film irgendwie trashig und die Handlung vorhersehbar ist und die Schauspieler eher kräftig als gut sind, bleibt da trotzdem der geile Predator.
Das Alien mit den „Dreadlocks“ und den mega abgefahrenen Waffen und der super coolen Tarnvorrichtung. Das fand ich so toll, dass ich eigentlich diesem Antagonisten eher die Daumen gedrückt habe, als dem blöden Ami mit dem seltsamen Akzent.
Das ging wohl ein paar anderen Menschen auch so, zumindest wurde aus dem einen Film eine ganze Reihe. Zur Zeit gibt es 4 Filme und es ist noch kein Ende in Sicht. Spoiler: Der Predator gewinnt nie.

Vielleicht sollte man sich deshalb lieber den Leuten aus Atlanta in Georgia widmen, die sich diesen Namen im Jahr 2009 gegeben haben. Die können sich zwar nicht quasi-unsichtbar machen, aber immerhin ballern sie ebenfalls ziemlich gut los. Eine Mischung aus Garage Punk und Hardcore in einer simplen Darbietung, die absolut fantastisch klingt. Kreissäge als Gitarre, schepperndes Schlagzeug, blubbernder Bass und Chöre – Geil.
Die neue Single kam letztes Jahr auf Total Punk heraus, sehr cool.

Aber auch das Album von 2014 kann sich hören lassen. Wenn ihr also irgendwo die Dinger auf Vinyl findet, dann schickt sie mir. Danke.

Zur Zeit gibt es 3 Alben und 4 Singles und ein Ende ist nicht in Sicht. Spoiler: Predator ist ne mega gute Band.

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