Eine neues Album von Frustration ist da hinten am Ende des Tunnels zu sehen. Ende März bringen die schlecht gelaunten Synth Punker aus Paris ihr 6. oder 7. oder 10. Album raus und unterstützen damit ihre Bodentruppen, die jetzt in die Ukraine geschickt werden.
Mit Songs wie "Path of Extinction" und "State of Alert" werden die Soldaten schon einmal stimmungvoll auf den Ulraub an der Front vorbereitet und können sich an der aggressiven Mischung aus quälenden Synthies und dem meckernden Gesang laben, um die nötige Körperspannung für den Krieg aufrecht zu erhalten. Top.
Ganz nebenbei können die daheimgebliebenden Verweigerer Weicheier aber auch einfach nur die 10 Songs zu der stetig früher aufgehenden Sonne genießen, die jeden Tag das Leben ein bisschen wärmer und sorgloser macht, wenn man im Westen Europas wohnt. Und dazu ein Gläschen Synth Post Punk. Schön.
Born Bad Records. Dort auch im Bundle mit verschiedenen anderen Post Punk Synthie Bands zu erhalten oder einfach nur so als LP, CD oder digital. Dem siegreichen Soldaten erwartet nicht nur ewiger Ruhm sondern auch eine kleine Flasche Beaujolais und eine Tüte voll mit diesen kleinen Gebäckteilchen in Nationalfarben, die wie der Präsident heißen. Lohnt sich doch!
Punk Rock mit verfaulten Eiern aus der Garage kommt heute aus Montreal im schönen Québec.
Kennt Ihr Zerstörte Jugend oder Die Skeptiker? Jingo de Lunch oder Manson Youth? Es war Mord? Schön für euch, dann habt ihr wohl entweder sehr viel Zeit mit punkaffiner Musik aus Deutschland verbracht und/oder seid einfach nur schon ganz schön alt.
Hier wird aus allen Rohren geschossen. Nägel mit Köpfen und so. Die alten weißen Hardcore Männer aus Bad Honnef bringen nach 40 Jahren ein neues Album raus und wissen noch immer, wie man mit den schönsten Paarreimen aus Scheisse’s Feder zu aggressiver Musik in Sauflaune kommen kann, ohne peinlich zu wirken.
Fürs Wochenende. Zwei neue Songs von Jake Robertson auf einer handlichen runden Scheibe. Einer davon ist auch richtig gut und wer kann schon von sich behaupten, stets 50% gute Arbeit abzuliefern, ne.
Was ist das eigentlich für eine strunzdumme Tradition, sich am Aschermittwoch (trotz Beginn der Fastenzeit, liebe Christen) schon morgens mithilfe von goldgelb gefüllten Maßkrügen das Sprachniveau und sein Alphabet auszudünnen und dann vehement wie ein Kleinkind plärrend und mit dem Finger zeigend allen anderen Menschen außerhalb des Bierzelts die Schuld an der hohen Rechnung zu geben? Puh.
Schon erstaunlich, wie man als "Band" klingen kann, wenn man seit über zwanzig Jahren seine Instrumente beim Sperrmüll zusammengesucht und aus Kinderspielzeug zusammengeklaut hat und nur mithilfe einer Knopfbatterie die elektrischen Hilfsmittel wie Gitarre, Bass oder Drumcomputer bedient.
Tolle zwei Songs von Zondar, dem Typen hinter dem Typen hinter dem Typen von Buck Biloxi. Also Robert.