Seit gestern wissen wir also, wie hoch der Grenzwert für THC im Straßenverkehr ist. Weil sich da nämlich schlaue Leute zusammengesetzt haben, die zwar noch nie eine Tüte in der Hand hatten, aber dennoch genau wissen, dass man damit nicht Autofahren kann, weil man dann ja keine freie Hand mehr hat wegen der Bierflasche. Ihr wisst schon.
Das Kiffen ist halt einfach die nicht willkommene Volksdroge, das ist das ungeliebte Kind in Deutschland. Da werden nur ungern und missmutig Sachen erlaubt. Naja, egal.
Ein paar neue Songs von Clamm aus Melbourne helfen zumindest auf dem Weg zur Kneipe darüber hinweg, dass wir in einer furchtbar willkürlichen und widersprüchlichen Welt leben. Der Pub Rock Punk Sound der Band passt zu jeder Droge und am besten zum Autofahren. Lasst euch nur nicht erwischen. Ein Song jetzt in Dauerschleife und den Rest dann nach der Blutprobe, ok?
Tin Angel Records, Meat Machine, Unheard of Hope. Keine Ahnung, wo die 10″ dann letztendlich erscheinen wird, aber die können wir uns hier sowieso nicht leisten. Weil Porto.
3,5 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter im Blut. Wisst ihr Bescheid!
Ein neues Album von Kosmetika aus Melbourne ist im Anflug. Hurra! Das sind gute Nachrichten an einem sonst eher schlimmen Tag, wenn nicht einmal mehr der Glaube an Gott vor einem bösen Hacker-Angriff schützen kann. Furchtbar. Hahar.
Als Update zu der tollen Single vom
Irre ich mich oder wird sich gerade medial auf die Lokführergewerkschaft eingeschossen, wenn es um die laufenden Streiks bei der Bahn geht? Ihr wisst schon, dass man streiken darf, wenn Arbeitgeber nicht auf gerechtfertigte Forderungen eingehen, oder?
Noch so eine australische Band, die ich im letzten Jahr übersehen hab. Das Land wirkt immer so lütt, wenn man bedenkt, dass ja eigentlich nur die Ränder des Kontinents besiedelt sind, aber offensichtlich reichen ein paar kleine Städte wie Sydney und Melbourne mit ihren insgesamt 10 Millionen Einwohnern, um eine größere Szene und Füllmenge von guten Punk Rock Bands hervorzubringen als ganze andere Kontinente. Ja, ich meine Dich, Antarktis – sieh zu!
Ich hab ein schönes Foto aus England am Wochenende gesehen, das den ganzen Zirkus von der Krönung irgendwie versinnbildlicht. Auf dem Bild ist ein Warnschild vor dem Buckingham Palace zu sehen, das vor Dieben warnt, die sich dort herumtreiben. Und ich weiß nicht, ob irgendeiner der Besucher und Schaulustigen die Ironie verstanden hat.
Wie funktioniert das eigentlich mit dieser Demokratie? Da passt einem Präsidenten die leidige Abstimmung mit Mehrheitsverhältnissen und anderen Meinungen im Parlament nicht, weil sein Projekt ja in die Hose gehen könnte und dann kann der das einfach so entscheiden? Cooles System.
Nach der tollen Single von Split System im Frühling folgt nun das erste Album im Herbst. 11 Hits aus Australien, die man so auch in ähnlich schon bei Stiff Richards oder Jackson Reid Briggs & the Heaters gehört hat. Das sollte nicht weiter verwundern, schließlich ist das hier ja die Bastardisierung von Garage, Punk und Rock, die nur so aus Melbourne kommen kann. Und obendrein spielen hier die genannten Leute/Bands mit – die können ja quasi gar nicht andes.
Eine neue Veröffentlichung von Herrn Billiam ist nun nicht unbedingt ein Grund, aus dem Bett zu fallen und vor Überraschung seinen morgendlichen Cognac in den Schoß zu kippen. Der Typ aus Melbourne hat schließlich in den letzten Jahren mit Bands wie Disco Junk, Collective Hardcore, TOR oder Dot Com regelmäßig für Verstimmungen gesorgt und nebenbei auch noch seine Solosachen in einer wahnsinnigen Frequenz auf den Markt geworfen, dass man fast glauben könnte, der meint das ernst.