Zum Ende des Jahres noch mal ein bisschen was Versöhnliches, das nicht aneckt, vorhersehbar und aalglatt ist. Und noch dazu ein Album, über das man eigentlich nichts Schlimmes oder Böses sagen kann.
Na gut, außer, dass es aus den angeführten Gründen dann eben recht düdeldidü ist. Es ist aber auch ein recht schönes Düdelü, das the Whiffs aus Kansas City uns da mit ihrem zweiten Album präsentieren, keine Frage.
Eigentlich spielen sie ja bloß PowerPop, aber der weiß durch Anspielungen zu David Bowie, Wire, Beatles oder auch den kanadischen PowerPop Bands à la White Wires zu überzeugen. Und wo beim Debüt noch viel Ramones zu hören war, ist jetzt Platz für ein Best of Düdeldidü aus den letzten 60 Jahren. Warum nicht.
Das Album wurde DIY im Proberaum/Keller aufgenommen und ist wieder bei DIG! Records erschienen. Das ist ja doch auch sehr sympathisch, ne? Vielleicht machen die Jungs einfach alles richtig und das langweilt mich ein bisschen?
Zumindest scheinen sie damit ein bisschen Erfolg zu haben, immerhin supporten sie die Get Up Kids auf deren kurzen Tour in den USA.
Kann man machen.
Ach, Dark Thoughts können mich nicht enttäuschen. Hier ist der dritte Beweis in Form ihres dritten Albums "Must Be Nice". Nein,
Falls ihr euch vom Titel angesprochen fühlt und 4 Minuten Zeit habt, dann hört doch mal hier rein. Ziemlich kurzer und kurzweiliger Kram von Gel aus New Jersey, der sich irgendwo in der Zeit verloren hat und nun von Mama im Hardcore Paradies abgeholt werden will.
Und der Preis für das beste Post Punk Indie Rock Album aus Kanada, das auf Dischord Records hätte erscheinen sollen geht dieses Jahr an Warp Lines mit Human Fresh.
Oh. Ich durfte in meiner Eigenschaft als äh, Aushängeschild der deutschsprachigen Punk Rock Gemeinschaft neben zweihundertsiebenundachtzigtausend anderen Leuten bereits in das neue Album von den großartigen Personality Cult reinhören und bin einigermaßen sehr schwer total begeistert.
Die drei Franzosen aus Nantes oder Paris oder Lyon (man ist sich nicht sicher) haben sich nach ein paar starken Singles nun mit ihrem Debüt Album in einer gemütliche Ecke von düsterem Post-Punk versteckt und machen dort ihren wohlverdienten Winterschlaf.
Aus dem kanadischen London kommen die 3 Synthie-PowerPop-NewWave-Garage-PunkRocker von Mononegatives, die mit diesem "Tape" bereits ihr drittes Release in diesem Jahr veröffentlichen. Na gut, insgesamt sind das auch nur 11 Lieder auf drei Singles verteilt, aber immerhin. Denn eigentlich startete das Projekt mit nur einer Person: Rob Brake.
Verdammt nochmal. Was hab ich eigentlich im Juli gemacht? Wieso ist diese geniale Platte von Chain Whip so lange hier liegen geblieben? Hä? Ach so. Urlaub – na dann eben jetzt.
Was war eigentlich die ursprüngliche Marketingstrategie bei Haribo, als sie dieses ekelhafte Sortiment von Weingummi, Lakritze und anderen mundgerechten Kackwurststücken ("Konfekt") in eine Tüte packten und dann Color-Rado nannten? Ich glaube, Johann (Freunde nannten ihn "Hans") Riegel hat einen großen Brocken von seiner Wolke heruntergekotzt, als er das gesehen hat. Das kann doch niemand mögen!
Ich dachte ja beim Namen verständlicherweise an eine deutsche Band, die eher so pseudowitzig ausm Dorf heraus Schrammelpunk mit "lustigen" Texten macht. Trotzdem hab ich mal reingehört, weil das Cover so scheiße aussieht.