Napsack – Put You First CS

Keine Ahnung, wie das Wetter bei euch so ist, aber hier scheint mir die Sonne auf den Bauch. Zack, Fanta auf, Kaugummizigaretten in den Mundwinkel und Chucks an. Raus in die Welt und noch ne Stunde Helligkeit genießen, bevor die ewige Dunkelheit des Herbst/Winters/Lebens einsetzt und wir nie wieder glücklich werden.

Ein bisschen Easy Listening tut jetzt gut und mit Napsack aus Cleveland, Ohio macht man da auch alles richtig. Schöne, leichte Melodien umschwirren den benebelten Samstagnachmittagskopf und helfen bei der allmählichen Verfertigung von Gedanken an eine schöne Welt.
Das Trio spielt ganz fantastischen Gitarren Pop ohne Zaubereien oder Ecken und Kanten, hier gibt es einfach nur radiotauglichen Pop, wenn Radio noch cool wäre. 7 Songs, ein bisschen über 20 Minuten Spielzeit und eine Grundstimmung, die zwischen depressiver Resignation und optimistischer Aufbruchstimmung hin und her tänzelt. Passt.

Erscheint auf 50 Kassetten bei Just Because Records.

Ist der Bandname jetzt falsch geschriebener Knapsack oder gibt es das Wort Napsack wirklich? Und wenn Knapsack eigentlich Napsack ausgesprochen wird, wieso gibt es dann auch ein gleiches Wort ohne "K", das eh stumm ist. Und wieso ist das eine ein Rucksack und das andere entweder eine Serviette oder ein Schlafsack? Hm.

Postage – S/T 12″

Es soll ja so Leute geben, die immer und immer wieder den gleichen Scheiß hören, ohne jemals über den Tellerrand des Genres zu schauen. Ich war das zum Beispiel mit 9. Da hab ich nur Fünf Freunde gehört, alles andere war doof.

Zum Glück hat sich das musikalisch bei mir nicht ganz so engstirnig und exklusiv entwickelt, aber es soll ja Leute geben, na, ihr wisst schon.
Für all diejenigen Genießer im tiefen Teller da unten drin, die auf der Schiene des rauhen, melodischen und poppigen Punk Rocks stecken geblieben sind, habe ich hier ein ganz feines Leckerlie. Postage aus Portland machen so ziemlich den besten Sound, den man sich als Fan von Leatherface, Iron Chic und einem Haufen anderer bärtiger Gestalten auf Dirtnap Records vorstellen kann, und dazu verlieren sich sogar noch ein paar Gitarrensoli auf der Platte – hui.
Falls man müde geworden ist, immer dieselben LPs auf den Plattenteller zu schmeißen, hier könnt ihr eine neue 12″ bestellen, die ganz fantastisch zu den anderen im Schrank passt.

Das soll im übrigen gar nicht negativ sein – die Platte kann auch ein ganz toller Einstieg in diese Gefilde sein, wenn man sich noch nicht in dem Genreirrgarten verlaufen hat.
Erscheint am 05. November (Remember, Remember…) bei unseren Freunden von Dirt Cult. Hauptsache Dreck. Geiler Scheiß aus Portland!

Ich weiß nicht mehr, wen ich hier zitiere, aber irgendein Autor schrieb mal über TKKG, dass sie "der bewaffnete Arm der jungen Union" sei und das ist so treffend und toll umschrieben, da kann man nix hinzufügen. Das wusste ich halt mit 9 auch schon – deswegen Timmy "Yay" und Oskar "Nay"…

Why Bother? – A Year Of Mutations LP

Hat jemand Synthpunk gesagt? Why Bother? aus dem Nirgendwo in Iowa sind vor kurzem ebenfalls auf diesen Zug aufgesprungen und haben dem illustren Kreis des Genres in den letzten zwei Jahren ein paar Tapes und Singles beigesteuert.
Daraus ist jetzt diese LP entstanden, also quasi eine Compilation von alten Songs, aber immerhin neu für Vinyl gemastert und als Kirsche oben drauf gibt es sogar noch ein paar funkelnagelneue Lieder. Hurra.

Why Bother? bewegen sich auf der eher poppigen und glatteren Seite der Fahrbahn, die schon ein paar Spurrillen von 80er, 90er und dem besten Synthpunk von heute vorzuweisen hat. Der Vorteil dabei ist eindeutig, dass man neben den einzelnen Instrumenten auch den Gesang verstehen kann, da werden alle 8 Spuren gut genutzt. Der Nachteil ist, dass hier der Abrieb fehlt, das Rauhe, Rotzige und Dreckige aus der Garage Punk Ecke kommt ein bisschen zu kurz, aber vielleicht sollte man dafür die LP einfach ein bisschen mit Staub einreiben vor dem Abspielen, das gleicht sich dann wieder aus.

Erschien vor ein paar Tagen auf orangenem und auf schwarzem Vinyl bei Feel It Records. Ich glaub, der Armin bekommt von denen immer Lieferungen, also fragt dort mal – der ist nett.
Fun Fact: Wenn man das Album googlet, erhält man als Ergebnis unter anderem ein Exzerpt aus dem Buch "Interdisziplinäre Beiträge zum Verhältnis von Religion und Rationalität" (E-Book für 102,95€). Tja.

Flop Machine – Drink Blood

Hurra, ein neuer Song von Flop Machine, zu dem ich endlich meinen jüngst erlernten Dance-Move beim Aerobic in der Mehrzweckhalle ausprobieren kann. Geht ins Blut, bleibt da, kocht und sprudelt. Würd ich auch trinken. Happy Halloween. Oh, zu spät.
Der feine Herr Bønny Evjen weiß auf jeden Fall, wie man eingängige Melodien mit ein bisschen Synthie Gedröhn unterfüttert, um damit eine ganz fantastische Punk Torte zu zaubern. Klingt wieder ein bisschen nach Cuir aus der Garage. Geiler Scheiß aus Bergen.

Wenn die Songs weiter so in dem Tempo aus der Werkstatt des Scumbags herausgeschossen kommen, können wir uns demnächst gewiss über ein Album freuen. Ich jedenfalls.

Ataque Zerø – Ataque Zero LP

Static Shock hat mal wieder einen Schatz gehoben. Dieses Mal schlugen sich die Punk Rock und Hardcore Forscher durch die Dschungel Kneipen Südamerikas und landeten zerkratzt und ausgehungert in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota. Dort fanden sie die internationale Kampftruppe Ataque Zerø. Die vierköpfige Band setzt sich zusammen aus 2x Venezuela, 1x Frankreich und 1x Kolumbien – klassische Besetzung also.

Musikalisch bewegen wir uns hier in den bekannten Gefilden von Hardcore Punk zwischen Aggression und Melodie. Punk Rock mit einer Mixtur aus der ersten und der letzten Hüsker Dü LP, könnte man sagen. Und das alles auf Spanisch. ¡Joder sí!

Ganz wunderbarer Fund, kommt wahrscheinlich auf einer 45rpm 12″ raus, das beliebte Format für eine knappe Viertelstunde Musik. Warten wirs ab – am 03. Dezember erscheint das Album offiziell.

Bin nur ich das, oder erinnert das Cover/Artwork ein kleines bisschen an die Gestaltungsmerkmale der NS-Propaganda? Hm, vielleicht liegt es auch daran, dass ich gestern Surf Nazis must die gesehen hab. Naja, was versteh ich schon von Kunst.

Flangipanis – Fuckin' Woo LP

Die Verrückten aus Brisbane haben ein neues Album mit 15 Liedern eingespielt, die allesamt zum aus-dem-Auto-kotzen-in-der-Spielstraße einladen. Herrlicher Rock n Roll, schnell genug gespielt, dass man das Punk Rock nennt und mit abwechselndem Gesang und den tollen Gitarrenmelodien kommt keinerlei Eintönigkeit oder Langeweile auf.

90er Jahre Wechselbad der Pubertätsgefühle vertont. Erwachsender sind Flangipanis seit der letzten Veröffentlichung nicht geworden, warum auch. Jetzt isses eh zu spät, ich kenne das Gefühl. Oder wisst ihr, wie man ohne Hilfe ein Spiegelei macht? Tragt ihr auch immer euer Seepferdchen-Abzeichen mit euch rum? Egal.
Tolles Album, sogar einigermaßen abwechslungsreich, da kommen tatsächlich mal Off-Beat Ska Tatsachen auf den Tisch mit "Skate" oder auch "Snacks at the Bar", das mit Trompete auf sich aufmerksam macht. Und sonst auch, würde ich nehmen, ist aber Australien und teuer.

Wieder einmal alles DIY, sehr sympathische Leute. Nächster Urlaub wird wohl dann in Australien gemacht. Muss ich halt mit leeren Koffern hinfliegen.

Halloween Mixtape #2 (Dirtbag Distro)

Aus gegebenem Anlass zum Gruseln.
Das ist ja immer sehr subjektiv, was man so als gruselig empfindet und wer einem Angst macht. Ich zum Beispiel fürchte mich vor Ski-Urlaub. Eng zusammengepfercht mit lauter Gaudi-Volltrotteln auf einem kalten Berg voller schimmeligem Kunstschnee und es wird früh aufgestanden und furchtbarer (!) Schnaps getrunken um 12, weil das lustig macht und stumpfsinniger Scheiß wird gelabert und nebenbei ein Batzen Natur kaputt brettern, nach mir die Sintflut.
Puh, da betet man ja für eine fucking Lawine, die einen mit ins Tal nimmt.

Hier eine Auswahl von 17 Bands, die schaurig schönen Punk Rock Synthie Hardcore Eiertanz Musik machen. Gespendet von Dirtbag Distro. Letztes Jahr gab es den ersten Teil. Der ist auch gespenstisch…

Und jetzt langes Wochenende, yay!

Vielleicht ist der Schumacher ja damals mit Absicht gegen einen Baum geknallt, ich könnte es verstehen.

Ein paar Herbst

Habt ihr eigentlich signierte LPs in eurer Sammlung? Und meint ihr, die sind deswegen dann wertvoller? Ist ja schon auch ein interessantes Konzept eigentlich, diese Wertsteigerung durch Verunstaltung.
Ein Fugazi Album, das von Ian MacKaye unterschrieben wurde, ist bestimmt mehr wert als der eigentliche Verkaufspreis. Ein Fugazi Album, das von mir unterschrieben wurde, ist bestimmt sehr viel weniger wert als der eigentliche Verkaufspreis. Aber wer muss dann das Album unterschrieben haben, damit der eigentliche Verkaufspreis genau gleich bleibt?
Muss ich mal drüber nachdenken.
In der Zwischenzeit…

D.Y.E. – Rules CS

Ist ja hammerhart. Hardcore Punk aus Kansas City mit Oberlippenbart und Light Beer. Ja, so sind die jungen Leute jetzt. Wunderbarer, weil simpler und authentischer Rotz-HC-Punk mit schweren Gitarrenriffs und explodierendem Schepper-Schlagzeug. Unterfüttert von krachigen Melodien und überspritzt von einem brillanten schlecht gelaunten Sänger. D.Y.E. – Geiler Scheiß – seit Anfang Oktober veröffentlicht und jetzt auch auf Kassette. OK.

Shove – S/T EP 7″

Alles verzerrt, alles gut. Shove aus Melbourne schießen hier fröhlich miesgelaunten Hardcore Punk in 5 Salven aus der Hüfte. Klingt irgendwie nach ner Menge Spaß im Proberaum, nachdem sich alle eine bunte Tüte vom lokalen Dealer geteilt haben. Also mindestens der Mensch am Bass muss irgendwie leistungssteigernde Mittel in der Zahnpasta haben, hui. Der letzte Song ist aus Versehen eine Rock-Oper geworden, weil niemand rechtzeitig nach 50 Sekunden bei der Aufnahme auf Stopp gedrückt hat. Kann man auf Vinyl kaufen.

The Copyrights – Alone In A Dome LP

Sieh an, die Jungs aus Carbondale in Illinois machen immer noch Musik. Und jetzt bei Fat Wreck. Soso. Warum auch nicht, der Sound der Copyrights hat da schon vor 10 Jahren hingepasst, und irgendwann kommt auch der letzte A&R Fuzzi bei den Indie Labels auf die Idee, talentierte Pop Punker für ein poppiges Label zu signen. Und das Album? Wie immer. Also gut. Herzlichen Glückwunsch! Demnächst auf der Showbühne Deiner Stadt (oder bei einem lustlos zusammengeschusterten Festival).

Sweet Knives – Spritzerita LP

Ein neues Album von Sweet Knives, den einzig wahren Nachfolgern von den Lost Sounds, obwohl die Songs hier nicht mehr viel mit der krachigen Tennessee Punk Großartigkeit zu tun hat. Ein bisschen mehr Pop im Punk und ein bisschen weniger Fuzz und dafür mehr Melodie im Synth. Ganz toll, wie auch schon die erste LP. Alicja Trout kann nicht viel verkehrt machen, fast jeder Schuss ein Treffer. Das Album kommt im Frühjahr bei FDH in den USA bei Push My Buttons in Schweden raus. Und der Plattentitel ist ein Kosewort für das Fixerbesteck eines Bahnhofjunkies.

Silicon Heartbeat – S/T 7″

Apropos Fuzz und Synth. Silicon Hearbeat aus Michigan machen genau das mit Herzblut. Das wird zwar mittels synthetischer Polymere durch die Adern getrieben, aber egal. Wichtig ist nur, was hinten raus kommt, wusste schon Herr Kohl. OK, sechs Songs, kommen im November bei It’s Trash Records raus, ein Song ist ein Cover und einen kann man jetzt schon hören. Denkt an Weihnachten, bestellt schon mal ein paar Sachen für mich mit.

Ich hatte im übrigen mal einen Einbecker-Bierdeckel mit einer Unterschrift von Uwe Seeler, die ich mir bei einem Fußballturnier in meinem Dorf besorgt habe. Ist mir aber leider verlustig gegangen. Hätte meine Altersvorsorge sein können, aber ich habs verkackt.

Dead Finks -The Death and Resurrection of Johnathan Cowboy LP

Nach viel Ärger und Geld muss ich mich mal umorientieren und einen anderen Billiganbieter suchen, der es schafft, diese unfassbare Datenmenge und den täglichen Besucherstrom, der in die 5er geht, zu bewältigen. Vielleicht bin ich deswegen ein bisschen länger nicht da. Also, äh, wahrscheinlich merkt das gar niemand. Hätte ich mal nix gesagt.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Die genialen Dead Finks aus Australien Berlin. Tolle Band, die es schon seit 5 Jahren gibt und die damals noch am unteren Ende unserer Landkarte zusammen Musik gemacht haben. Nun sind die zwei Haupttäter in die deutsche Provinz/Hauptstadt gezogen und veröffentlichen ihre kreativen Ergüsse auf Vinyl.
Vielleicht findet man aufgrund der langen Schaffensphase auch so viele unterschiedliche Schwingungen auf dem Album. Es geht von Pop über Post Punk und Rock in die Indie Indie und mit Hardcore-Spritzern wieder zurück auf die Garagestrecke in Richtung Post Post. Ziemlich genial – und deswegen dürfen die Leute auch als finalen Schuss die Spitzenband The Fall covern. Das kann und darf nicht jeder. Gut gemacht!

Kam bei Erste Theke raus und kann man dort kaufen. Hey, genießt das mal, eine LP für unter 15€ (!), das sind ja quasi Ramsch-Preise.

Mit neuem Server und neuem Speicher mach ich dann auch wieder die geilsten Podcasts und lad die hier hoch. Nicht.

So viel Sand und keine Förmchen

Ich habe heute im Bus hinter mir einen Mann reden hören, weil ich meine Kopfhörer vergessen hatte. Das war ja schon schlimm genug.
Von manchen Gesprächen, denen man unfreiwillig lauscht, wird man nur vom Versuch, diese kognitiv zu verarbeiten, ein kleines bisschen dümmer. Und ich glaube, der Typ hat da auch was mit nem Sprichwort konkret falsch wiedergegeben.
Er meinte, er sei am Tag zuvor in der Ottostraße gewesen (Straßenstrich) und sein Geld habe hinten und vorne nicht gereicht. Musste lachen.
Musik.

Jackson Reid Briggs & The Heaters – Fear/Move EP

Schon wieder was Neues von dem fleißigen Punk (?) Rocker aus Melbourne. Die 4 Songs gehen stark in Richtung Reigning Sound & co., haben Soul und Orgel im Blut und laden zu Zigarette und Flaschenbier auf dem Bonanza Rad ein. Sonnenuntergang, tanzen und ein bisschen in die Lederjacke kuscheln. Jackson Reid Briggs kann keinen schlechten Song schreiben. Toll.

The Chisel – Retaliation LP TEASER

Ist das jetzt noch Oi? Ich hab da keine Ahnung von, aber wenn der Sänger mal kurz schweigt, klingt das alles nach Indie-affinem Post Punk aus England. Und dann, huch – der Gesang setzt ein und man hat einen wunderbaren Grund, irgendwas mitzugrölen. Bei La Vida Es Un Mus spritzt also wieder das Bier und The Chisel lecken es auf. Erst mal nur ein Song (und Video), aber Album ist bestimmt genauso gut. Erscheint Ende November, wünsch ich mir zu Weihnachten!

White Stains – Blood On The Beach 7″

Noch eine zuckerfreie Hardcore Band für die Spaß-Diabetiker. White Stains klingen so, wie der Name vermuten lässt. Nach 80er Jahren US Hardcore Punk ohne viel Schnickschnack. UfftaUffta, kaputte Hose, Achtung – Stagediver. 2 Songs von den Vieren kann man schon mal hören und die machen auf jeden Fall Spaß – nee, keinen Spaß. Eher Krachlaune. Neon Taste macht wie immer alles richtig. Spermaflecken entfernt man im übrigen am besten mit Rotwein.

Liquids – Fuck Up

Man kommt an diesen Liquids einfach nicht vorbei. Das ist so eine tolle Band, ich hab keine Ahnung, wie man in so kurzer Zeit so viele gute Songs schreiben und einspielen kann. Großartiger Garage Punk mit viel Schrammel und Melodie. Geht direkt ins Herz und explodiert dort. Eine von den wenigen Bands, die aus wenig ganz viel zaubern können. Ist selten, sollte man schätzen.

Alien Nosejob – Paint It Clear LP TEASER

Noch so ein Typ, der nicht schläft. Jake Robertson ist mit seinen ganzen Bands da in Australien nicht ausgelastet und hat deshalb kurzerhand Alien Nosejob ins Leben gerufen, um seinen kreativen Überschuss in lofi Synth-Garage-Punk Lieder zu kotzen. Das hier ist das vierte Album in drei Jahren. Und Singles hat er auch nebenbei noch drölftausend gemacht. Kommt im November auf Vinyl raus, aber Porto.

Cherry Cheeks – Therapy

Gute Laune mit Synth-Punk. Quietsch, Boing, Kaugummi unter den Chucks. Für den Abend, wenn man eigentlich zu müde ist, um noch mal vor die Tür zu gehen. Das motiviert jetzt zwar auch nicht, hinaus in die Welt zu tanzen und seinen Job zu kündigen und auf alles zu scheißen. Aber vielleicht nimmt man den Müll mit raus. Immerhin. Ende September erschienen und lief hier schon 17 mal. Jeden Abend. Cherry Cheeks!