VR SEX – Cyper Crimes EP 2×7″

Bei meinem täglichen Osterbrunch ist mir ausgerechnet heute ein Gedanke gekommen, den ich zwar mit meinen imaginären Vegetarier-Freunden am Tisch diskutieren konnte, zu dem ich dennoch keine befriedigende Antwort gefunden habe.
Das liegt zum einen an den Idioten, die ich mir als Freunde ausgedacht habe und zum anderen ähm…nee, ausschließlich an denen. Da ich den Gedanken aber recht interessant finde, kotz ich das mal ins Internet.

Wenn man bedenkt, dass manche Menschen behaupten und auch glauben, dass Leben bereits bei der Fertilisation entsteht und dementsprechend schützenswert ist, dann müsste einem katholischen Vegetarier eigentlich das Frühstücks.., Pardon, Brunch-Ei im Halse stecken bleiben.
Denn es ist ja tatsächlich erwiesen, dass im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt oder beim Bauern befruchtete Hühnereier verkauft werden. Es könnte also sein, dass man da ein ungeborenes Küken in die Pfanne haut, wenn man sich einen vegetarischen strammen Max machen möchte. Heißt das dann, ein Vegetarier muss in der Konsequenz auf sämtliche Eierprodukte verzichten, wenn sich seine Ernährungsweise mit einer philosophischen oder religiösen Einstellung vereinigt, die von ungeborenem Leben bereits ab der Zygote ausgehen? Muss man dann schnell Veganer werden, um auf Nummer sicher zu gehen? Verrückt.

Und nun zu etwas gänzlich Anderem: VR SEX aus LA bringen Ende des Monats eine hübsche EP auf einer Doppel-Singel heraus und man kann sich einen Song der melodisch verspielten Post-Punker schon einmal anhören. Tolle Sache.

Das einzig Gute an imaginären Freunden ist ja, dass ich deren Geschirr nicht wegräumen muss. Aber die haben nach der Diskussion ihre bunten Eier stehen gelassen, die Penner.

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