Last Quokka – Unconscious Drivers LP

Das zweite Album der Burschen aus Perth, der „most isolated city in the world„, kam zwar schon vor ein paar Wochen raus, ist seitdem jedoch kein Stück schlechter geworden.

Schöner (Post) Punk Rock der australischen Sorte mit schnoddrigen Passagen und guten Texten, harmonischen Melodien und melodischen Harmonien.

Die Band beschreibt ihre Musik selbst als antifaschistischen Punk. Das wirft die Frage auf, ob das nicht ein bisschen redundant ist. Ist der Punkmusik nicht eine Form des Antifaschismus inhärent? Ich frage für mein Soziologiestudium – brauche da noch ein Doktorthema, damit ich auf fremde Kosten nach Australien reisen kann, um mir die Last Quokka mal persönlich anzusehen. Sollen ja putzige Viecher sein.

Die Platte kann ich euch dann auch mitbringen, die ist nämlich hübsch rot und eh nur dort zu bezahlen (Porto und so).

Ihr wohnt vielleicht in der „most isolated“ Stadt der Welt, aber ich komme aus dem „Knotenpunkt der Langeweile„, aus dem „Herz der Ereignislosigkeit„, wie man jüngst in der TAZ lesen konnte. Und auch aus mir ist nichts geworden. Geht doch.

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