Oswald Park – A Prescription Year

Meine Güte, hätte ich den Kram vor 10 Jahren abgefeiert. Hier kommt alles zusammen, was ich an kanadischem Pop Punk super fand: nämlich namentlich Jordy Bell.
Der Schlagzeuger von solch großartigen Bands wie The Creeps, Crusades, Cheap Whine (was soll das mit den „C“-Bands?) oder den Zebrassierers (immerhin ein „Z“) hat schon seit jeher an den Songs der genannten Bands mitgeschrieben und gesungen, warum also nicht mal alles alleine machen? Das ist ja heute sowieso chic, wer braucht schon nervige Bandkollegen, die einem das Bier wegtrinken.

Nach Ringo, Duncan und Bela nun also auch Jordy mit seinem Soloalbum! Yeah!

Und der Song, den man schon vorab hören darf (Young, Drunk and Stupid), geht am meisten in die The Creeps Richtung, wenn man Vergleiche aus seiner Vita heranziehen möchte. Irgendwie so ein bisschen Synthie und Pop Punk Geschrammel mit Adoleszenzproblemen eines 40-jährigen. Vielleicht doch näher an Bela, als man denkt, haha.

Hätte ich früher ziemlich abgefeiert, aber das hab ich ja schon gesagt. Und es ist immer noch ziemlich guter Pop Punk aus Ottawa, deswegen kleb ich mir das hier ja auch rein. Wäre bestimmt eine schöne Veröffentlichung bei Peter geworden (wir vermissen Dich jeden Tag, P.Trash!).

Jetzt erscheint das Album zunächst mal digital und dann auf fucking CD bei I Buy Records in Italien. Hm. Müsste es nicht I Sell Records heißen? Ach. Egal.

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