Dieses Album schiebe ich jetzt schon 2 Wochen vor mir her. Nicht, weil ich es nicht gut oder blöd genug für den Quatsch hier finden würde. Nein. Es ist großartig.
Tja, ich weiß aber nicht, was ich dazu sonst noch sagen soll…
Die Band teilt sich die Mini-Stadt Anacortes in Washington mit 15.000 anderen Insulanern. In der Stadt gibts anscheinend ein DonotHouse (DoHo), das als Hauptattraktion gilt, weil alle Bars scheiße sind. Auch die anderen Texte lassen auf eine eher jüngere Band schließen (Family Diner). So viel dazu.
Ansonsten können sich die Jungs vielleicht stilistisch noch nicht entscheiden, was sie eigentlich machen wollen. Es ist Hardcore und Punk Rock und Emo und Rock und Fuzz. Toll!
Sie selber beschreiben den Sound unter anderem mit Tags wie circle jerks descendents garage rock metal psychedelic punk rock rock ’n roll.
Da wird man ja bekloppt. Aber passt schon. All-American (das Album) macht sehr viel Spaß und ich wünschte, ich könnte die Band mal live auf ihrer Insel im DoHo live sehen. Da würde ich auch bei All-American (Song) eine Donut Dusche spendieren.
Die Platte ist kürzlich erschienen bei Resurrection Records und die Band merke ich mir mal.
Hier ist das Rezept schnell erzählt. Fuzzige Gitarren, straighter Beat mit Gerassel und Scheppern, eher gesprochener Text als gesungen und mit ein bissl Hall unterlegt. Das Ganze wird monoton dann mindestens 500 Sekunden wiederholt und so laut eingespielt, dass man es später nicht mehr sauber aus den Boxen oder den Ohren herauskriegt – Tadaaaaa… Cooler Scheiß aus New York City!
Manchmal ist es auch schön, wenn man sich in dieser hektischen Welt auf Dinge verlassen kann, die sich niemals ändern werden. Die immer so bleiben, wie sie mal waren, ohne dabei langweilig zu werden. Vånna Inget ist so eine Sache.
Hört ihr eigentlich regelmäßig irgendwelche Podcasts? Ich tu mich da irgendwie schwer mit, da man ja selten so viel Zeit am Stück hat, um eine ganze Folge zu hören und nur die Hälfte anhören ist kacke und später die Stelle wiederfinden, an der man aufgehört hat und dann auch wieder in den Quatsch reinkommen, der da besprochen wurde…nee.
Heute ist so ein Tag, an dem das neue Album von
Australien, ey. Da kommen inzwischen immer mehr geile Bands her, die ich wahrscheinlich nie live sehen werde. Obwohl, Clowns hab ich schon öfters bestaunt und Amyl and the Sniffers hab ich knapp verpasst. Und AC-DC gibt es doch bestimmt auch noch, oder?
Was uns GUNN aus Anaheim da kredenzen, ist auf jeden Fall mal mindestens interessant. Irgendwie ein bisschen dahin geschissen und schlampig präsentiert, irgendwie anachronistisch im Stile alter OC Bands durchgedudelt und runtergerotzt und irgendwie lustig oder doof im Gesamtbild.
Das passiert also, wenn man einem Drummer die Sticks klaut und ihm eine Gitarre in die Hand drückt.
Das ist mir auch noch nicht untergekommen, dass eine Band die besten Songs ganz nach hinten schiebt. Na sowas!