Also dafür, dass die Band so einen Lärm macht und mit so viel Geschrei ihre Meinungen und Problemchen kundtut, erfährt man relativ wenig über die Hintergründe. Man will als interessierter Hörer ja auch etwas über die Motivation der Künstler erfahren und am besten auch den Familienstand nachlesen und die Stuhlkonsistenz überprüfen können. Aber nein.
Cura Ab aus Boston machen einfach nur Musik, schreien ihre Lieder in den Wind und tun das so lange, bis man endlich Notiz davon nimmt. (Oh, das reimt sich, wie schön.) Zur Not veröffentlichen sie einfach ein Album ein paar Jahre später noch einmal, vielleicht klappt es ja dieses Mal? So geschehen jüngst auf ihrer Bandcamp Seite, wo sie das 2019er Album "Eyes Under Threat" (glaub ich) noch einmal neu gemastert auf die Ladentheke geworfen haben. Mir passt das – schöner Hardcore Mix aus Noise und Punk und zwei Gitarren und soooo viel Geschrei…wird man wach von.
Nur digital. Das mit der CD vor 5 Jahren hat nicht so gut geklappt. Ich zitiere:"This is a thrash-metal music CD titled: Eyes Under Threat by CURA AB. This was produced and recorded by a family friend but it’s not my favorite kind of music….so I’m making this available to YOU! This comes with a limited edition poster featuring the lyrics on one side and artwork on the other. This was released in 2019. Please check out my feedback…I’m a very reliable Ebay seller!" OK.
Eine kleine Zeitreise zurück in die erfolgreiche Skateboard-Konsolen-Phase unseres Lebens, die auch nur eine Reminiszenz an noch frühere Zeiten aus der echten und wahren Welt war. Personal Damage hätten wunderbar auf jeden der Soundtracks zu den zahlreichen Tony Hawk Pro Skater Spielen gepasst und würden heute noch den ewig Gap-suchenden Mittvierzigern in den Ohren nachklingen.
Bringt es eigentlich Unglück, die neue Woche mit einer Band zu beginnen, die Pech heißt? Ich mein, ich sprech kein Vietnamesisch, das kann man ja dann gar nicht wissen, oder? Wird schon nicht so schlimm werden.
Hier wird aus allen Rohren geschossen. Nägel mit Köpfen und so. Die alten weißen Hardcore Männer aus Bad Honnef bringen nach 40 Jahren ein neues Album raus und wissen noch immer, wie man mit den schönsten Paarreimen aus Scheisse’s Feder zu aggressiver Musik in Sauflaune kommen kann, ohne peinlich zu wirken.
Throwback Thursday! Ach nee, die klingen nur so. Brillanter Hardcore der "alten Schule", der dementsprechend stark an die 90er Jahre erinnert. Also mich. Ich hab diesen Sound zum ersten Mal vor 30 Jahren gehört, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass solch Bands wie Grand Scheme schon seit Jahrhunderten die Fahne für den skateboardfahrenden Jungspund mit viel Wut und Liebe im Bauch hochhalten.
Pünktlich zum Vollmond erscheint ein neues Tape bei Tetryon Tapes von den Grunge-Hardcore-Punk-Rockern Werewolf Jones.
Uffta. Ta. Ufftatatatatatatata. Endlich Hardcore. Guten Morgen!