Das kommt davon, wenn man zu viele Sprachen spricht. Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Rätoromanisch… Kein Wunder, dass man dann durcheinander kommt und nicht mehr weiß, wie man Bäcker richtig schreibt. Aber egal.
Auf der Tonspur ist alles in Ordnung und die Zuckerbecker singen auf Englisch und Deutsch über ihre Sorgen und Ängste, wie man es in 80ern ebenso gerne durchmischt hat, wenn man auf die neue Welle der Gitarrenmusik aufspringen wollte. Die 4 Buben aus Zürich frickeln ordentlich in den Kinderschuhen des Wave und Punks herum und kommen mit 8 eingängigen Hits daher, die ganz wunderbar zu den Tanzstunden in den dunklen Kellergewölben der Stadt passen.
Man spürt die ganze Zeit eine leichte Zurückhaltung, die vielleicht auch der konsequent verhallten Gesangstimme geschuldet ist, die irgendwo hinter der Ecke aus der Bierdose heraus singt. OK, wenn man in ner Bushaltestelle aufnimmt, klingt das halt so. Das ist natürlich inzwischen nicht mehr neu, aber was ist das schon heutzutage. Find ich toll.
Mörtelsounds (DE). The Supermarket (CH). Auf Kassette und digital und auf Vinyl zu kaufen. Für Euro und Franken. Oder vielleicht auch für Briefmarken. Apropos – da man sich ja nicht auf eine Sprache einigen kann in dem Land, ist die Beschriftung der Briefmarken kurzerhand auf Latein. Crazy Volk.
Onlooker! Eine der besten Post Punk Bands aus Middlesbrough hat Nachschub geliefert. Nicht zu verwechseln mit Middleborough, einer Stadt in den USA, genauer gesagt in Massachusetts, die wahrscheinlich genauso ausgesprochen wird, aber keine einzige Post Punk Band beherbergt, die sich anhört wie eine Reinkarnation des verlorenen Sohnes von At The Drive-In und Trans Megetti.
Eine Würgeschlange kann ja einfach mal so ein ganzes Schwein auffressen. Kiefer aushaken und rein damit. So ähnlich hab ich früher auch die Toblerone zu mir genommen, als ich noch gekifft habe. Und ich meine diese riesigen Dinger, die eigentlich eher nach Panzersperren als nach Schokoladenriegel aussehen. OK.
Ganz viel Liebe und ganz viel Hass kann man derzeit nach Los Angeles schicken, wo irgendwelche verrückten Vollidioten Jagd auf Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung machen und diese vom Fleck weg einsperren, aussperren und wegsperren, ausweisen und abweisen.
Ich hab mir nie sonderlich viel aus Ramen gemacht, aber das liegt natürlich daran, dass ich noch nicht so eine richtig gute Suppe gegessen hab. Mit Eiern. Ist bestimmt voll toll und ich verweigere mich dem auch nicht, aber wie gesagt, ich hab den Hype nicht verstanden und nicht geschmeckt.
Ihr wisst das ja alles selber, aber manchmal muss man es einfach laut wiederholen, dass es hier mitunter furchtbar scheiße läuft. Beispiel.
Seit einem Jahr wird an der Single gearbeitet und nun kann man sie sich endlich selber zusammenbasteln. Digital. Oder man wartet noch weitere 12 Monate und dann wird’s ein ganzes Album?
Wenn man im deutschen Bundestag die falschen Klamotten trägt, wird man rausgeschmissen und muss 5000€ Strafe bezahlen. Also jedenfalls, wenn man mit einer Baskenmütze und dem ACAB Pullover da rein torkelt. Interessant.
Ich habe gestern im Radio gehört, dass die deutsche Polizei an ihre Grenzen kommt und im ersten Moment gedacht, das sei nun ein besonders plumper Versuch von Herrn Dobrindt, unsere Nachbarn davon zu überzeugen, die Landesgrenzen mit der Unterstützung deutscher Polizisten zu sichern.
Mein Landesvater hat recht. Was will so eine freche Göre eigentlich ausgerechnet bei den Grünen, wenn sie doch viel besser zu anderen Parteien oder Initiativen passt. ACAB und Eat the Rich sind Parolen, die sich schwer mit SUV und Privatschule, Hinterzimmerdeals mit RWE und dem Migrationspakt vereinbaren lassen.