Oki Moki – Working Class Pop LP

Puh, wo soll ich denn da anfangen? Beim Namen? Dem Titel? Dem Cover? Oder dem Inhalt?

Hm…Name?
Okidoki.

Und wenn man mal in der Gastronomie, im Pflegebereich, in einem Supermarkt oder in einem sonstigen Bereich gearbeitet hat, wo man sich täglich mit seinen lausigen Mitmenschen auseinandersetzen muss, hat man als Working Class auch wirklich etwas Besseres verdient als den Hitparaden Pop aus dem furchtbaren Dudelradio.

Das hier hebt die Stimmung, ohne einen zu verblöden. Das gibt Hoffnung (Lucifer Rising) und macht Spaß. Dazu kann man dem sexistischen Penner an der Bar heimlich ins Bier kacken und der rassistischen Kuh auf Zimmer 9 einen Einlauf verabreichen (lassen).

Dann das Cover. Das sieht so unglaublich scheiße aus, ich glaub, die meinen das ernst. Flying V und Rollkragen plus mittelgescheitelte Langeweile und orangefarbene Strumpfhose mit leerem Blick in die Weite des weißen Raumes, haha. Ach, komm. Verarschen kann ich mich selbst.

Ja, und der Inhalt. Richtig gute 10 Lieder aus dem poppigen Punk und Garage Bereich mit schätzungsweise doppelt so vielen Ohrwürmern. Toll.
Das Ganze kommt von einem Duo aus San Sebastián und wurde schon im Mai auf Platte veröffentlicht. Wirklich gut.

Gemastert von unserem Kumpel Daniel in London und ein Video gibt es auch. Schön.

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