Chainshot – S/T LP

Junge, was ist denn hier los? So hört sich das also an, wenn man viel zu gut für schnöden Hardcore Punk ist und es dann trotzdem macht.

Selten so viel Energie, Melodie und Wut in dieser komprimierten Form gehört, obwohl die Songs tatsächlich für das Genre recht lang sind und des öfteren die 2 Minuten-Marke knacken und einmal sogar episch lange 3:21 an Unterhaltung bieten.

Man könnte meinen, die sind alle verrückt geworden, wie die ihre Instrumente und Stimme malträtieren – aber das alles so unfassbar sauber und genial, dass es sich hier vielleicht auch um ein Demo handelt, das versehentlich von 33 1/3 auf 78 rpm abgespielt wird?

Ziemlich großartig und inspirierend. Ich zum Beispiel geh jetzt raus und zünd die beschissene Stadt an.
Bei Chainshot handelt es sich offenbar um eine neue Band aus Nashville, Tennessee (wenn man mal von den drei veröffentlichten Singles und den 6 Jahren Bandgeschichte absieht, Du Trottel) und man könnte wegen des Titels Hoffnung haben, dass diese wahnsinnigen 11 Songs demnächst tatsächlich auf Platte veröffentlicht werden.

Chain“ scheint das neue Qualitätsmerkmal im Namen von Bands zu sein. So wie früher „Fugazi„, haha.

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