The Carp. Das ist Skate Garage Post Punk für erwachsene Menschen, die auch im regnerischen Herbst mit einer Hand in der Hosentasche über den mit nassem Laub verdreckten Bordstein grinden wollen. Ein bisschen unbequem und unkomfortabel, aber noch genug Spaß versprühend, um an verregneten Tagen einen Motivationsschub zu bekommen, den farbenfrohen Regenbogen über die graue Vorstadt von Cleveland zu kotzen. Ganz geil.
Total Punk. Seit 6 Tagen zu erwerben auf Vinyl und digital. Habt ihr mal Karpfen zu Weihnachten gegessen? Soll ja eine Tradition sein. Ugh, dann lieber Kartoffelsalat mit Würstchen.
Habt ihr das von dem Siamkater gelesen, der von den Besitzern wegen seines asozialen Verhaltens im Yellowstone Nationalpark an einen Baum genagelt wurde und nun fast 1500 Kilometer gelaufen ist, um den besagten Besitzern in die Wohnung zu kotzen? Die sprechen natürlich von einem Wunder und können es offiziell und vor laufender Kamera nicht fassen, aber ich glaub, die machen sich vor Angst in die Hose.
Wieso wird es eigentlich so einfach in der deutschsprachigen Presselandschaft hingenommen, dass der bayrische König zwar auf den gesamtdeutschen Thron verzichten will, aber dies mit den Worten "Ich bin fein (fine?) damit" quittiert?
Wenn Flamingos nur deswegen rosa sind, weil sie die ganze Zeit Krabben und anderen Kram mit Carotinoiden fressen, kann ich dann auch mithilfe einer einseitigen Ernährung meine blasse, weiße, alte Männerhaut in ein zartes Azurblau oder ein kräftiges Kackbraun färben? Verschiedene Lebensmittelfarben in Kaffee, auf Toast und in Kartoffelbrei und schon lauf ich in ein paar Wochen wie ein Regenbogen herum. Nein? Mist.
Da ich offensichtlich zu dumm fürs Internet bin und aufgrund der Verwendung eines urheberrechtlich geschützten Bildes nun zwei Millionen Mark Schutzgeld bezahlen muss, fehlt mir momentan ein bisschen die Motivation, hier Neues reinzustellen.
Hallo Freunde. Ich bin heute in einem anderen Land auf einem anderen Kontinent aufgewacht und hier ist es sehr schön. Ich glaub, ich bleib hier eine Weile und lerne die Texte zu den 35 (!) Songs von Lumpy & The Dumpers auswending, damit ich mich nicht vor den Locals lächerlich mache in den Bars der coolen Leute.
Cindy hat Bert verloren und singt nun traurige Lieder über ihre Zeiten mit der Töle in Baskerville. Naja, nee. Sorry, ich hab nur noch einen begrenzten Zugang zu Humor und das, was übrig bleibt, ist leider schlecht geworden.
Also dafür, dass die Band so einen Lärm macht und mit so viel Geschrei ihre Meinungen und Problemchen kundtut, erfährt man relativ wenig über die Hintergründe. Man will als interessierter Hörer ja auch etwas über die Motivation der Künstler erfahren und am besten auch den Familienstand nachlesen und die Stuhlkonsistenz überprüfen können. Aber nein.
Keine Ahnung, was mit der Stimme des Sängers von The Stools passiert ist oder ob er einfach nur in den "Great Lake" gefallen ist und unter Wasser singt. Vielleicht hat er aber auch versucht, mit dem Küchemixer etwas von seinen Stimmbändern zu entfernen. Auf jeden Fall ist das ein durchaus interessanter Sound, als wäre konstant ein sehr aggressiver Frosch im Hals, der da jetzt wohnt und auch nicht mehr auszieht.