The Tacks – S/T CS

Könnt ihr euch noch erinnern? The Tacks aus Neuseeland haben im Januar bereits hier für verwirrte Begeisterung gesorgt. Damals veröffentlichten sie ihren ersten von 4 Songs, die auf dem selbstbetitelten Tape nun erschienen sind.

Jetzt kann man alle vier Lieder hören und es hat sich eigentlich nichts verändert. Sicher, ich kann hier einfach sämtliche Schubladen aufmachen und versuchen, the Tacks fein säuberlich zu zerstückeln und die blutigen Einzelteile in verschiedene Genres einzusortieren, aber warum? Post Punk. Garage. Pop. Goth. Punk Rock. Emo. Death Rock? Höre ich da sowas wie Vånna Inget heraus? Oder doch wieder the Smiths? Ach.
Einfach gut.

He, Labeltypen. Macht mal eine LP. Zwanzig Songs davon klingen bestimmt abenteuerlich gut und das kann man dann auch als Compilation verkaufen, haha.

The Tacks – One Last Goodbye

Was ist das denn? The Tacks aus Christchurch bringen mit ihrer ersten Single einen recht widersprüchlichen Song auf die Tanzfläche, der irgendwie ein bisschen zwischen Goth- und Pop-Punk hin und her hüpft.
Mal klingt es ein bisschen nach The Smiths, Grave Pleasures oder Replacements und dann wieder nach Sugar Stems oder ähnlich poppigen Zeugs. Und das innerhalb von nicht mal 90 Sekunden.

Das könnte auf jeden Fall spannend werden, was sich da entwickelt, denn schlecht ist das hier nicht, aber leider erst einmal nur ein Song. Na, mal abwarten.

Hier spielen im übrigen Leute von Nervous Jerk mit und wenn das aus Ganze aus Island oder Norwegen oder Alaska käme, könnte man eventuell Artwork, den Titel und Text einer adoleszenten Depression zuschreiben. Aber aus dem sonnigen Neuseeland? Wasn da los?

Jungs, wenn ihr es schon nicht hinbekommt, ein sonniges Gemüt zu bewahren, wie sollen wir das dann hier schaffen? Was? Klimawandel? Ach so. Hm.

Erscheint bei Dust Up!. Heute.