Wusstet ihr, dass in Texas traditionell die Gesetze am 1. September in Kraft treten und der Gouverneur dann tagelang zuvor nichts anderes tut, als die Dinger zu unterzeichnen?
Letztes Jahr waren das über 1100 Unterschriften/Gesetze, da kann man schon mal unachtsam werden, was man da unterschreibt. Unter anderem sind dann so tolle Dinge rechtlich bindend wie die Annahme, es gäbe nur Mann und Frau als Geschlecht und daraufhin ist es zudem Lehrkräften verboten, über Diversität zu sprechen (in einem Staat, in dem über 2 Millionen LGBTQ Erwachsene leben).
Oder ganz neu alt: mithilfe dieser Liste sollen die Schulen in Texas ihre Bücher aus der Bibliothek verbrennen, ansonsten wird die komplette Lehranstalt verstaatlicht und die Räumlichkeiten der Bib werden zu gemütlichen Nachsitz-Knästen umfunktioniert. Crazy. Das kann bei uns zum Glück nicht passieren.
Mesh aus Philadelphia haben ihr Debüt Album veröffentlicht. Toller Post Punk mit Tiefe, ohne an Melodien und Leichtigkeit zu sparen. Das klingt ein bisschen nach einer Mischung aus den 80er Jahren UK Bassläufen und aktuellen Gesangslinien aus Australiens Kneipenlandschaften. Sehr cool.
Feel It Records. Auf LP erschienen. No Fun At All haben auch schon 9 LPs rausgebracht und eine hätte gereicht, vor allem, wenn man doch offensichtlich keinen Spaß daran hat. Aber egal.
Ach schau an. Da versteckt sich der Mind Spider unter einem anderen Namen und macht den gleichen Quatsch nur in Grün.
Seit einem Jahr wird an der Single gearbeitet und nun kann man sie sich endlich selber zusammenbasteln. Digital. Oder man wartet noch weitere 12 Monate und dann wird’s ein ganzes Album?
Rock’n’Roll! Rowdy aus dem großen und weiten Texas sind die etwas räudigere Variation von Romero aus dem großen weiten Australien.
Wie wäre es heute mal mit ein bisschen Garage Punk aus Texas, der die extra Prise Scheppern und eine Portion Weirdness mit im Gepäck hat?
Heute morgen hab ich mir noch mal das alte Sleaford Mods T-Shirt angezogen, das zwar über dem Bauch ein bisschen spannt, aber das sieht ja niemand. Außer den Kindern. Und der Frau. Und den Nachbarn, weil ich ja Brötchen holen muss. Ach so, der Bäcker. Stimmt. Und natürlich alle Leute im Zoom-Meeting, klar.