Mononegatives – Cheap Heat Tour Tape / Sure Shock / 5 Second Future

Aus dem kanadischen London kommen die 3 Synthie-PowerPop-NewWave-Garage-PunkRocker von Mononegatives, die mit diesem „Tape“ bereits ihr drittes Release in diesem Jahr veröffentlichen. Na gut, insgesamt sind das auch nur 11 Lieder auf drei Singles verteilt, aber immerhin. Denn eigentlich startete das Projekt mit nur einer Person: Rob Brake.

Gut, die Erwähnung des Namens hat bei mir jetzt auch nicht gerade Begeisterungstürme oder ein lautes AHA hervorgerufen, sondern eher ein Stirnrunzeln verursacht, aber der Typ scheint dort oben in London, Ontario schon einiges an Bands und Musik bewegt zu haben. Schön.

Jetzt sind die Mononegatives auf jeden Fall zu dritt und schreiben fleißig Songs und veröffentlichen die bis jetzt eigentlich nur digital. Das Cheap Heat Tour Tape ist der erste physikalische Beweis ihrer Arbeit – neben der tatsächlichen Tour, die sie im November in den USA gespielt haben.

Ich find die super – gute Mischung aus eingängigem Garage Punk und melodischem Synthie/New Wave Gedöns, der zwar auf diesem Tape hier etwas kurz kommt, aber bei den anderen beiden Releases ein bisschen mehr im Vordergrund steht. Könnte man locker alle 11 Lieder auf eine schöne LP pressen…ich mein ja nur.

Dann pack ich die anderen beiden Sachen auch mal hier rein, falls ein A&R von irgendeinem Label hier mit liest und noch einen großartigen Hit braucht.

Ditches – The Taste/1000 Elephants/Demo

Es gibt ja so Bands, bei denen fällt es wahnsinnig schwer, einen adäquaten musikalischen Vergleich zu finden. So Bands, die einfach total eigenständig und mit nichts Anderem in Verbindung zu bringen sind. Einzigartig! Unvergleichlich!

Ditches ist nicht so eine Band. Die 4 Schweden aus Stockholm bemühen sich bereits seit knapp 1 1/2 Jahren, die europäischen Marked Men zu sein. Und ich meine das überhaupt nicht böse, denn sie schaffen das locker. Und bei so viel Ähnlichkeit kann man auch nicht von einem Versehen sprechen, ne? Ist ja höchstwahrscheinlich nicht so, als ob die Kerle in den Proberaum gegangen sind und nach 5 Bier und 10 Songs auf einmal gemerkt haben, „Mist, wir klingen ja 1:1 wie diese mega bekannten Texaner. Ach, das merkt schon keiner.“

Das wird ihnen natürlich immer nachgesagt werden: „Ihr klingt ja genau wie…und ist das nicht ein bisschen billig?“ Nein. Sonst würden es ja alle machen, weil es geile Musik ist und so simpel klingt. Aber da steckt eben doch mehr Talent hinter, als man denkt. Sag ich jetzt mal so.

Vielleicht haben Jeff Burke und Mark Ryan deshalb auch ihre Finger mit im Spiel? Zumindest haben sie gemeinsam die 1000 Elephants gemixt und gemastert; die beiden neuen Songs aus dem Februar (The Taste) dieses Jahres hat Jeff Burke alleine optimiert. Sensationell – könnte eine neue Marked Men Single sein. Kommt demnächst auch auf Vinyl raus, jetzt erst mal nur digital.

Wann kommt die LP? Ich nehm zwei.

Hier die erste Single, die man auch auf Vinyl kaufen kann. Letztes Jahr in Eigenregie veröffentlicht. Auch voll gut!

Das Demo ist im übrigen auch super. Na gut. Dann baller ich das hier auch noch rein. Bonus: