Live by the sword, die by the sword! Nun sind uns gerade zwei Attentate durch die Lappen gegangen präsentiert worden, die auch völlig anders hätten ausgehen können. Man stelle sich mal vor, der Pappenheimer von der Rüstungsindustrie wäre von einer seiner eigenen Kreation eingeholt worden und "mit einer hohen Kadenz von 1.000 Schuss pro Minute" aus dem Privatpanzer geballert worden. Uiuiui.
Oder der andere Clown, der sich nicht an die Markierungen auf dem Boden des Podiums hält und einfach mal 5 relevante Zentimeter vom Plan abweicht. Das hätte auch ins Auge gehen können. Beide Opfer Adressaten verbindet die Liebe zur Konfliktlösung mittels brachialer Waffengewalt, da darf man sich ja mal fragen, was Matthäus da in seinem Evangelium mit gemeint hat, als er sinngemäß schrieb, "Ein Mensch, der gewalttätig lebt, wird wahrscheinlich irgendwann auf gewaltsame Weise getötet werden." Ist das gerecht? Sicher. Muss jeder selber wissen.
In anderen Realitäten schickt sich Five Bucks an, das Erbe von Nobunny sowohl stilistisch als auch visuell anzutreten. Ist ein bisschen over the top lo-fi, aber melodiös genug, um in die Freibad-Playlist aufgenommen zu werden. Plitsch Platsch, macht Spaß.
Nur ein neuer Song. Vielleicht kommt demnächst mal ein Album. Wird auch Zeit, man bekommt ja zusehends schlechtere Laune.
Quietschvergnügt starten wir in die Woche mit den farbenfrohen Coverdesignern von Chubby And The Gang.
Noch ein Doppelschlag nach dem gestrigen Krawall aus Baltimore. Die ersten beiden digitalen Singles von Eye Ball werden gemeinsam auf einer Kassette veröffentlicht und ich dachte, der Typ macht mal ein ganzes Album, naja.
"Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?" Ich nicht. Kann ich gar nicht und Pferde find ich auch eher doof, aber die Post Punker aus dem Hudson River Tal in Kingston, New York scheinen sich stark für die Fortbewegung auf Rheinischem Sauerbraten-Material zu interessieren. Könnte man zumindest annehmen, wenn man sich Rider/Horse nennt.
Da komme ich wohl ein bisschen spät zur Party, würde ich sagen. Der Typ vom Cover und aus dem ersten Song ist ja schon abgewählt und aus der Downingstreet im hohen Bogen herausgeflogen. Ich bin nicht aktuell genug für die rasend schnelle Weltgeschichte und die rasend schnelle Musikszene, die darüber singt.
Nanu, was haben denn die Jungs 5 Jahre lang getrieben, wenn sie jetzt mit ihrer ersten Single um die Ecke kommen, nachdem sie 2019 das vielversprechende Demo veröffentlicht hatten.