Wusstet ihr eigentlich, dass in Vancouver der weltweit erste Automat für Dope und Weed aufgestellt wurde? Und das bereits vor 10 Jahren. Die dürfen dort also schon seit einer Dekade von dem friedfertigen Rauschmittel relativ unbehelligt Gebrauch machen und Love und Peace auf die Tagesordnung schreiben.
Aber das scheint bei den ortsansässigen Punitive Damage nicht viel genützt zu haben. Die ballern ihren aktuellen Trainingsparcour in knappen 8 Minuten und 6 Songs so hasserfüllt durch die Membranen, dass sämtliche Graspflanzen vor Schreck welke Blätter bekommen. Einseitig bespielte 12″, wir hätten da ja ne Single draus gemacht, aber bitte. Hardcore Punk zu fünft. Macht wach, macht Krach. Gut so.
Convulse Records. Seit Ende Oktober auf vielen verschiedenen Farben erhältlich. Coke bottle, Weiß, Halb Gelb/Halb Weiß, Grün/Cherry Smash mit schwarzen Tupfern oder lieber Kassette? Schwarz, weiß, rot, grün. In Deutschland wurde jetzt gerade die erste Ernte eingefahren, ne? Viel Spaß ihr Hippies. 🙂
Musik, um zielos durch die Nacht zu wandern. Musik zum Nikotin über die Theke pusten. Wodkaeiswürfel lutschen. Rotweingetränkte Romanseiten mehrfach lesen.
Was für ein Lumb. Das ist teilweise fast schon zu intellektuell für mich, aber zum Glück hatte ich noch eine Flasche abgestandene Gymnasiastenbrause im Küchenschrank herumstehen, um mich auf das richtige Level zu katapultieren.
Da hab ich noch neulich drüber gelächelt, dass bei einer Single mit 4 Songs 6 Labels involviert waren, oder war es umgekehrt? Naja, egal. Ich dachte, das sei schon das Ende der Fahnenstange, wenn es um die Beteiligung von Plattenfirmen an einer kleinen Veröffentlichung geht. Aber da hab ich mich wohl getäuscht.
Krachiger Garage Punk, der schon vor 7 Jahren erschienen ist und irgendwie auch alt klingt. Genau mein Ding.
Hey Freunde. Los, raus, keine Zeit verlieren. Es wird jetzt immer schon um kurz nach dem ersten Bier dunkel und der Herbst macht das Wetter auch nicht besser und der Winter steht vor der Tür.
Manchmal kommt man sehr gut ohne Gitarren und Schlagzeug aus und warum solltet ihr immer nur mit Krach ins Wochenende entlassen werden?
Da ist es einem armen eingesperrten Tier gelungen, sich an die Freiheit zu klammern und unbemerkt aus der Gefangenschaft zu fliehen und dann wird es einfach wieder am nächsten Tag zurückgebracht. Zurück in die vermeintlich unterhaltsame Höhle, wo sie wieder den ganzen Tag zur Belustigung von kleinen und großen Schreihälsen umherflattern muss. Schade.
Wo wir gerade in Frankreich unterwegs sind, können wir einen schnellen Zwischenstopp in Metz machen. Vom gestrigen Lyon aus sind es nur 460 Kilometer Richtung Nordosten und liegt genau auf dem Weg nach Deutschland. Wir fahren also quasi in die falsche Richtung, aber egal.
Schrammelige Gitarre trifft auf die Dudelei einer Orgel und dazu ein paar französische Melodien aus der Keksdose.