Mit Schwung in die neue Woche! Die ist ja dieses Mal auch für alle ein bisschen kürzer, zerhackstückelt oder sogar mit Urlaub verbunden, ne? Dann feiern wir unsere Arbeitswoche doch einfach mal mit der Kirsche auf der Sahne des Albums von Peace Talks, das letztes Jahr im Dezember erschienen ist.
Von dessen Aufnahme-Sessions sind nämlich noch zwei Lieder übrig, die nun veröffentlicht werden. Und einen könnt ihr hören. Waaas, nur einen? Ist egal, klingt eh alles gleich – fantastisch schneller Hardcore Punk aus Pittsburgh mit genügend schlechter Laune für Montag, Dienstag inklusive Hin- und Rückfahrt.
Geht ab.
Chaos & Chill Records und Cruel Noise werden daraus wohl ne Single machen? Keine Ahnung, konnte ich nicht sehen. Kommt im Mai heraus, wir werden uns überraschen lassen müssen. Hui.
Hat jemand von euch am 15. Juni Geburtstag? Das mit dem Feiern könnt ihr dann jetzt ja vergessen, ne? Da wird ab sofort den 10 Millionen Veteranen der Bundeswehr (oder Wehrmacht oder NVA) gedacht und da hat man dann keine Zeit für Deinen scheiß Geburtstags-Firlefanz, Kevin.
Eigentlich wollte ich diesen Eiersalat ja nicht mehr anrühren. Aber wenn, dann eben nur noch die Perlen aus dem Subgenre des Grauens. Diese Koketterie mit der Imperfektion, wenn eigentlich jedes Telefon heutzutage eine bessere 16-Spur-Aufnahme hinbekommt, als dieser leiernde Lärm da zur Schau stellt, ist ein bisschen Kindergarten, aber eben auch Kunst. Und Punk. Und das verstehste halt nicht.
The Kids are all shite… wenn man den Umfragen so Glauben schenken mag, die besagen, dass 22% der 14-29-jährigen die fucking AFD wählen würden. Und das nur, weil die bei TikTok unterwegs sind, oder so ähnlich.
Da hatte ich Hardcore versprochen und komme mit rotzigem Rock’n’Roll um die Ecke. Also quasi eine Spur weniger von allem Extremen und kompatibler mit einer größeren Hörerschaft.
Wenn man sich morgens in der Bahn noch mal mit dem Kopf ans Fenster lehnt und nach ner Minute nicht weiß, ob man sich noch auf dem Heimweg aus der Kneipe oder bereits auf dem Weg zur Arbeit/Schule/Beerdigung befindet, transzendiert man angenehm verpeilt zwischen Panik und Gelassenheit, zögert den Moment der Erkenntnis noch ein wenig hinaus und schläft entweder ein oder gleitet sanft, sich seines Schicksals ergebend, in die Realität des Montags hinein.
Na, ihr Vinyl-Hasen – habt ihr auch so einen riesen Bock auf den Record Store Day am morgigen Samstag? Sich mit anderen Hornbrillen in Cordhosen in die Schlange einreihen, um das neues Rerererererelease von einer Industrie-Band ungeöffnet in den Schrank zu stellen? Weil, Discogs, Wertschöpfung und so, man muss ja auch an seine Zukunft denken?
Ich bin im französischen Oi Punk mit melodischen Background Singalongs nicht so wahnsinnig bewandert und daher erinnert mich die Pariser Band Cran mit ihrer neuen Single direkt an solch tolle andere französische Oi Punk Bands mit melodischem Background Singalong wie zum Beispiel Nightwatchers aus Toulouse.
Inflation? Keine Gehaltssteigerung erhalten? Kein Bock mehr auf Knäckebrot, Nudeln mit Zucker? Geht doch heute einfach mal raus und klaut euer Frühstück zusammen. Oder das Abendbrot oder Bier oder ne Cola, was weiß ich. Gönnt euch mal ein geiles Stück Käse.