Heute mal Pub Rock der lässigeren Art aus Melbourne. Vier Dudes, die seit über 20 Jahren Musik machen, zweitausend Releases herausgebracht haben und jedermann bekannt sind, veröffentlichen mal wieder nach 6 Jahren eine neue Single. Sie nennen sich Eddy Current Suppression Ring und kein Eduard spielt mit.
Soweit ich die Diskografie überblicken kann (kann ich nicht), sind das auch drei neue Lieder hier. Naja, eines davon ist ein Coversong von Camper Van Beethoven. Da fängts schon an. Egal. Das merkt man nicht. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich Zahlen ausschreiben oder die Ziffern verwenden soll. OK.
Wunderbarer, fast schon gelangweilt eingespielter Garage Rock mit scharfer Punk Kante, an der man sich genüsslich beim im-Takt-Nicken den müden Kopf stoßen kann. Cool.
Cool Death Records. Auf Seven" (haha) erschienen und ganz schlau einfach mal 5 unterschiedlich farbige Papierhüllen als Cover verwendet, damit das so richtig gut limitiert ist. Alles ausverkauft, aber digital geht auch, glaubts mir. Ich dachte im Übrigen, es handelt sich bei der Band um eine kriminelle Vereinigung, aber ich bin auch kein Physikstudent. "Nichteisenabschneider"… wollt ihr mich verarschen?
Unsere liebsten Trash Pop Pub Rocker aus Melbourne melden sich schon wieder mit einer neuen EP, die sich thematisch um Dreck kümmert. Alles, woran man da an Wortspielen so denken kann, wird vertont.
Habt ihr das auch bei der Tagesschau gelesen, dass jedes vierte Kind in einer kinderreichen Familie lebt? Hat mich jetzt nicht so umgehauen, die News.
Power Poppiger Rock’n’Roll aus Melbourne mit Leuten von The Chats, The Prize und Chubby And Gang. Was soll man denn da jetzt noch mehr zu erzählen? Wisst ihr selber, oder?
Mein Landesvater hat recht. Was will so eine freche Göre eigentlich ausgerechnet bei den Grünen, wenn sie doch viel besser zu anderen Parteien oder Initiativen passt. ACAB und Eat the Rich sind Parolen, die sich schwer mit SUV und Privatschule, Hinterzimmerdeals mit RWE und dem Migrationspakt vereinbaren lassen.
Ah, die gute alte 10″ Split, wer hat sie nicht. Wenn 6 Minuten pro Band einfach nicht ausreichen und 20 Minuten zu viel sind.
Ah, die Split Single. Unser Format des Herzens. Dieses Mal mit zwei Bands aus Melbourne, die tatsächlich auch beide letztes Jahr den Support für Jack White gespielt haben. Aber in Australien läuft das ja eh anders, da finden sich auch Pub und Punk Rocker in den Charts wieder.
Seit wann schwappt eigentlich diese australische Punk Rock Garage Pub Suppe über die europäische Kontinental-Langeweile? Wann hat das angefagen? Ich kann mich nicht daran erinnern, aber eigentlich waren die Pretty Littles damals schon ganz vorne mit dabei und surfen seit bereits 14 Jahren auf der Blues Punk Garage Pub Punk Welle mit. Oder führen sie an, was weiß ich.
Valentinstag. Fucking Hell.
Die nächste digital-only Veröffentlichung steht an und geht auf Kosten von Gnome aus Melbourne. Das scheint aber irgendwie Absicht zu sein, der kleinwüchsige Superstar hat ja schließlich schon tausend Alben veröffentlicht, aber davon nur eines in einer Auflage von 10 Stück (!) auf Kassette physisch verfügbar gemacht. Rarer Scheiß, was?