Puh, wieder eine Woche geschafft, Freunde. Zur Belohnung könnt ihr euch den neuen Asterix beim Kacken anschauen und das Kaminholz für Weihnachten im Wald abholen. Oder einen matschigen Halbmarathon im Regen laufen. Oder Fifa zocken? Klamotten bei Mama waschen? Auto putzen? Ketaminrausch in der Shoppingmall?
Wie auch immer ihr euch eure Realität gestaltet, Stress Positions unterstützen den Plan am Wochenende mit der passenden musikalischen Untermalung. Harsh Reality, das zweite Album der Hardcore Punk Band aus Chicago, ist ein ungezügeltes Geballer in LP Format, das sich wie eine Zwangsjacke um die Herbstdepression legt und sie erstickt. Mit genügend angestauter Aggression lässt sich die Fessel dann mit voller Kraft aufsprengen und der gesamte Energieüberschuss entlädt sich bestenfalls im Straßenverkehr des Adventswochenendes in der Innenstadt.
Viel Spaß. Passt auf euch auf.
Three One G. Auf pinkem und türkisem Vinyl erschienen.
Falls euch interessiert, dass "Stress Positions" nicht etwa arbeitsintensive Berufsumgebungen bedeutet, dann sucht doch mal nach dem Begriff "Murgha" in dem Zusammenhang. Will unsere Schule jetzt auch einführen. Cool.
Unter der Woche lief ein Beitrag im Radio, bei dem ein Reporter sich irgendwo im Rhein/Ruhrgebiet auf dem Parkplatz und in einer Dorf/Landdisco strategisch günstig mit einem Karton Wodka positioniert hat, um der Frage auf den Grund zu gehen, wie besoffen die deutschen Teenager eigentlich Autofahren.
Meint Ihr eigentlich, dass eine Korrelation zwischen der Intelligenz und dem Musikgeschmack einer Person existiert? Also simpel ausgedrückt, je blöder desto Onkelz und je schlauer desto Zwölfton?
Beim wöchentlichen Zähneputzen unter der Dusche ist mir heute ein interessanter Gedanke gekommen.
Oh, hallo Sommer. Wie schön. Da freu ich mich aber. Ich hab auch direkt die passende Musik gefunden, um drinnen zu bleiben und kein Bier im Park mit den Freunden zu trinken und kein Picknick zu machen und nicht Tischtennis zu spielen.
Ich bin ja kein ausgesprochen großer Fan von Sellerie. Ja, ich esse den Kram, aber ich würde mir das Gemüse jetzt nicht unbedingt auf den Unterarm tätowieren lassen. Obwohl, in einer Bloody Mary schmeckt das ganz gut. Na, egal.