Manche Platten kauft man auf dem Flohmarkt schon gerne mal wegen des Covers, wenn es besonders hässlich oder irgendwie „kreativ“ geraten ist.
Zuhause wird man dann halt entweder positiv überrascht oder fällt vom Stuhl, das ist der Ritt auf der Rasierklinge, das ist der Extremsport für gelangweilte Geldverdiener in der Großstadt.
Analog dazu hab ich mir PeeCeeTee aus Porto hier heute reingeklebt, weil ich den Titel des Albums beim ersten Lesen verlockend fand und mich an „Rock n' Roll Lifestyle“ von Cake erinnert hat. Textlich natürlich, hatte ja noch nichts gehört.
Also ich muss sagen, ich fall nicht vom Stuhl, bin auch nicht ausgeflippt, aber das sind 8 solide Garage Punk Songs, die teilweise ein bisschen zu viel nach Eiersalat schmecken, aber das ist heutzutage ja modern und meine Kinder sagen, ich muss mit der Zeit gehen. Dann latsch ich mal los.
You Tear Me Up Records. Auf CD erschienen, angeblich. Die beiliegende Info wirkt ein bisschen kindisch, aber ich bin auch zu alt oder nicht betrunken genug (Der Teufel und Dennis Rodman hätten die CDs bereits aufgekauft). Ein guter Griff war damals „Frank-E & Mars-L – Control The Universe“. Tolles Cover, bin vom Stuhl gefallen.
Im Nachhinein muss man sagen, dass es ein strategischer Fehler war, Frau von der Leyen als Präsidentin der europäischen Kommission zu krönen. Wenn sie könnte wie sie wöllte, hätte sie ein schmuckes Mini-AKW in ihrem Burgdorf-Beinhorn Familiendomizil-Park und könnte die Brennstäbe anschließend bei den verhassten Braunschweiger Nachbarn im Garten verbuddeln.
So sehr ich jeden Morgen die gottverdammte (!) Berieselung im Radio hasse, die um kurz vor 7 Uhr immer mit "Kirche im WDR" tituliert ist und nach der man sich stets 20% dümmer fühlt, wenn man aus Versehen zugehört hat, so sehr bin ich von einer Stimme überrascht worden, die mich an den einzigartigen Privatschnüffler auf Hawaii erinnert.
Kurioserweise kommt die zweite 7″ Single von den Nordrhein-Westfalen passgenau mit der ersten Stubenfliege des Jahres in meine Küche geflogen.
Schöne Musik aus Melbourne – na sowas. Bekannte Gesichter haben sich da in diese Vandalen-Band geschlichen, die an Wochenenden die Cannabis-Hecken in ihrer Nachbarschaft anzünden und daraus ihre Inspiration, ähm, ziehen.