Gute Vorsätze für 2022

Das wird ja ein Spaß dieses Jahr. Wir haben noch nicht mal eine Woche geschafft und schon hab ich keinen Bock mehr, das Radio oder Internet anzumachen.

Also Notiz für mich: Atomkraftwerke sind gut, weil sie voll grün sind und ohne CO2-Belastung auskommen (nur der Uran-Abbau, aber nicht weitersagen).
Farbige Tattoos sind jetzt in Europa verboten, weil das hässlich ist. Und ich habe erst meine Outlines vom Ruby-Cube fertig, verdammt. Corona schmeckt immer noch nicht und macht schlimmen Husten, deswegen muss man weniger lang zuhause rumhängen, wenn man sich angesteckt hat, damit man schnell wieder ins Büro darf.
Puh, geil.

Seablite – Breadcrumbs c​​/​​w Ink Bleeds 7″

Wir beginnen jetzt einfach mal, tief durchzuatmen und die Tüte mit dem Klebstoff beiseite zu legen. Seablite legen hier mit zwei neuen, sehr schönen und ruhigen Songs los und sorgen am ersten Tag des Jahres schon einmal für den Soundtrack der nächsten 360 Tage. Entweder desillusionierend den Kopf in den Matsch stecken oder milde lächelnd über den ganzen Scheiß hinweg schweben. In Farbe schon ausverkauft, aber allem Anschein nach wird das Jahr ohnehin sehr farblos, also tuts auch schwarzes Vinyl.

Jason Kaminski – Three

Sagte ich ruhig? OK, dann können wir auch noch ein paar alte Aufnahmen mit heranziehen. Veröffentlicht vor einem Monat, aber aufgenommen, als die Welt noch bunter (Tattoos) war. Die drei Songs von Jason Kaminski stammen alle aus den Jahren 2017-2019 und klingen deswegen wahrscheinlich so schön unaufgeregt abgeklärt smooooooth. Feine Schlafzimmer-4-Spur Recordings auf Tascam und Teac. Das sind ja oft die besten, ne? Mhhh, Schlafzimmer…Gott, bin ich müde.

The Jackets / The Courettes – Chaputa​!​’s Double Feature Vol​.​4 7″

Apropos Ruhig. Garage Punk, die ruhige Schwester des Trash Punks, ist ja auch nicht tot zu kriegen. Hier haben wir zwei Exemplare dieses Genres, die sich eine kleine 7″ teilen. So wie früher, Split-Singles, wisst ihr noch? Naja, die Gatefold-Version erscheint in ein paar Wochen und man kann jetzt schon jeweils einen Song der Jackets und der Courettes hören. Kann man so machen, ist tanzbar und dieses Tanzen wird ja auch nie aussterben, oder? Danke, Chaputa! für Nummer 4.

Brain Tourniquet – Darkness & Torture

So, genug Ruhe getankt. Ernsthafter und brutaler als Brain Tourniquet wird es nicht mehr in diesem Leben. Ein bisschen Geballer sind wir dem Ende des letzten Jahres ja noch ohnehin schuldig, also bitte. Bald erscheint eine neue EP von den Jungs aus Washington D.C. auf Iron Lung und die scheint ihrem Debüt aus dem letzten Jahr in Sachen Power Violence in Nichts nachzustehen. Zwei Songs kann man schon einmal genießen…Rumms – hallo 2022!

Piss Kinks – Demo CS

Und wo wir gerade so schön Schlittenfahren…hui. Hier geht’s weiter mit den verrückten Piss Kinks aus Kansas City, die fünf wunderbare Hardcore Punk Nummern bereitstellen, die manchmal sogar die 2-Minuten-Marke knacken. Ist das schon ein Affront? Nein, nicht wenn man vorher 15 Sekunden lang einem Mittelstrahl zuhören kann. Prost! Dirtbag Distro wieder einmal.

Feed – Off The Grid

Abgerundet wird der holprige Start ins Jahr mit Feed. Die fünf Songs sind zwar an Silvester erschienen, aber wer hat denn da Zeit für neue Sachen, wenn man reminisziert und in den Schrecklichkeiten aus 2021 schwelgt? Ich hab das jetzt erst gehört und für gut befunden. Also bitte – Punk aus Hammond, Indiana braucht keinen Bass. Zigarre rauchen, Fernet Branca gurgeln und ab gehtsssssssssss

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