The Dirts – S/T

Wisst ihr, was mir in den letzten Monaten aufgefallen ist? Punk is nicht nur not dead, sondern auch verdammt noch mal nicht totzukriegen.
Jedenfalls auch nicht durch eine Pandemie. Punk ist derzeit ein Zombie im Wachkoma. Keine Konzerte, keine Touren und keine Festivals und trotzdem kommen jeden Tag verdammt viele gute neue Sachen raus. Naja, ok. Zumindest eine oder zwei selbstproduzierte Alben, die nicht kacke sind – immerhin.

Eines davon ist gestern bei Helvete’s Kitchen Records erschienen und stammt von unseren lo-fi Garage Punker Freunden the Dirts aus Schweden. Und was soll man sagen? Schön krachiger melodienfuzzgaragepunkiger 4-Spur Spaß, wie man das eben von der Band auch gewohnt ist. Wer das Demo mochte, wird auch dies hier leiden können, denn da sind fast die gleichen Songs drauf, haha.
OK, noch einmal neu eingespielt und leicht verändert – zum Beispiel wird „Heart’s So Full (Of Hate For You)“ von knapp 3 Minuten auf 5 Minuten verlängert, damit man auch auf eine Gesamtspielzeit von 20 Minuten kommt.
Kann man so machen.

Was mir noch aufgefallen ist: ich wohne jetzt in einem Bundesland, in dem es ok ist, eine Nahrung (Schupfnudeln) „Bubespitzle“ nach einem „Knabenpenis“ zu benennen. Tja.

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