Wenn die Leute zu doof zum Split Single veröffentlichen sind, muss man sich die eben selbst basteln. Zwei neue Releases von Slow Death Records passen wunderbar zusammen und bieten am Tag der Apokalypse den besten Soundtrack zum freudigen Tanz ums Feuer.
Da hätten wir einmal die großartigen Headcheese aus Kamloops, die ja nun auch schon seit über 5 Jahren ihren angepissten Hardcore Sound an der schlechten Montagmorgenlaune gefeilt und perfektioniert haben. Ein Song jetzt, der Rest im Juli.
Und auf die andere Seite klebe ich mir Caustic, ebenfalls aus Kamloops – das sind quasi Nachbarn – die machen ebenfalls sehr schlecht gelaunten Hardcore Punk, der hier genauso erst einmal nur ein 40-sekündiges Ansichtsexemplar abliefert. Das reicht aber schon für genügend Energie, um den Eisschnee aufzuschlagen. Man muss ja auch was frühstücken.
Slow Death Records. Dieses Kamloops muss ja toll sein, so ne kleine Stadt (90.000) und so viele tolle Bands (2-12). Das schreit ja eigentlich nach einer Compilation, aber die wollen offenbar alle nur unter sich bleiben. Alles muss man selber machen. OK.
Nach dem Demo kommt die Single, so steht’s im Gesetz. Hier also die erste Vinyl Veröffentlichung der Hardcore Band aus British Columbia.
Starker Hardcore für schwache Nerven. Pill Mill ist eine junge Band aus British Colombia, weil das Label eigentlich nur Sachen aus dieser Provinz Kanadas veröffentlicht. Nicht zu verwechseln mit den anderen
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Bands aus der selben Stadt sich den selben Namen geben und diese dann nicht etwa beide schlechte K.I.S.S. Cover Bands sind, sondern eigenständige ähm, Punk Bands mit dem lustigen Titel S.S.I.K., also Küsschen rückwärts. N.E.H.C.S.S.Ü.K., wenn man so will.
Na, werdet ihr nicht so recht wach und kommt nicht in die Puschen, weil es draußen den ganzen Tag dunkel ist und eure verklebte Seele immer schwerer wird und euch in den herbstlichen Depressionsschlund hinabzieht? Da kann man leider nichts machen und ich weiß keinen Rat.