Nach starken Singles und Demo nun also die Langspielplatte von den exzellenten Hardcore Punk Rockern aus Bristol. Im Beipackzettel steht was von Minutemen und NoMeansNo und das veranschaulicht sehr schön, warum ich das so selten und ungern mache mit den Bezügen zu anderen Bands. Ist nämlich doof.
Gimic brettern verspielt und sympathisch krachig durch die 12 neuen Songs und natürlich ist die Stimme hier am Ende des Albums zerschossen und die gute Frau muss sich neue Stimmbänder ausleihen, aber wir haben eine knappe halbe Stunde an der Dekonstruktion Freude gehabt.
Mit den ruhigeren Stücken klingt das Album dann insgesamt auch noch so furchtbar erwachsen, fast schon nach den 90ern, als man händeringend nach radiotauglichen Grungenachfolgern gesucht hat. Insgesamt einfach nur eine richtig gute und krachige Punk Rock LP mit genügend Energie für den Rest der Woche, wenn man keine Feiertage bis Oktober mehr hat und alleine im Büro sitzen muss. Ach, ist ja schon Montag. Cool.
Drunken Sailor. Kommt nächsten Monat auf Vinyl, kann man vorbestellen in Farben. Wie wäre es mit Thelonious Monk oder Slayer als Referenz? Und wer will mir das streitig machen?
Die zweite EP vom Haus deiner Omma randaliert altersgerecht mit einer guten Schrammelattitüde und scheppernden Becken(knochen).
Poppig, rockig, fast schon Beatsteaks. Aber die hatten ja auch ein paar gute Lieder, oder?
Für Fans von aufdringlichen Bassisten ist hier eine wunderschöne Single erschienen, um die sich gleich 3 Labels gekloppt haben.
Recht melodisch bis poppiger Garage Punk Indie Rock, der so in die Richtung von Gaslight Anthem und vielleicht Paddingtons geht. Die Debüt Alben der genannten Bands finde ich großartig. Cosmit lässt zwar eher die späteren Phasen beider Bands anklingen, aber das ist immer noch genau der richtige Soundtrack für meinen Start in den Urlaub.
Tolle Band aus Bristol mit einem sehr guten Demo, das zwar bereits vor einem Jahr digital erschienen ist, aber jetzt erst auf ein analoges Medium mit Verfallsdatum überspielt wurde. Und außerdem hab ich das letztes Jahr übersehen. Tja nun.