Hier wird aus allen Rohren geschossen. Nägel mit Köpfen und so. Die alten weißen Hardcore Männer aus Bad Honnef bringen nach 40 Jahren ein neues Album raus und wissen noch immer, wie man mit den schönsten Paarreimen aus Scheisse’s Feder zu aggressiver Musik in Sauflaune kommen kann, ohne peinlich zu wirken.
Werbewirksamer Eiertanz um das Cover, auf dem ja eigentlich die Burg Eltz abgebildet ist, diese aber nichts mit Hardcore Lümmeln aus Deutschland zu tun haben will und dann kurzerhand mittels eines hübschen Aufklebers ihr angeborenes Recht zugesprochen bekam, durch diesen "Streisand-Effekt" noch berühmter zu werden. Dazu dann noch limitiertes Vinyl in kreativem Schwarz, Rot und Gold sowie 14 Songs, die ohne Luft zu holen durchgeballert werden.
Hammerhead sind eine deutsche Institution, da muss man mal drüber nachdenken. Ob das auch Leuten unter 40 gefällt? Passt ebenso zum Montagmorgen in der Straßenbahn wie zum Freitagabend in der Raucherkneipe um die Ecke. In Deutschland. Ganz geil.
Holy Goat Records. Kommt auch auf sämtlichen verfügbaren Formaten raus, LP, CD und MC und digital und alles. Wenn Herr Scheisse jetzt noch so sänge wie Jens Rachut, wäre das Album perfekt. Ha.
Throwback Thursday! Ach nee, die klingen nur so. Brillanter Hardcore der "alten Schule", der dementsprechend stark an die 90er Jahre erinnert. Also mich. Ich hab diesen Sound zum ersten Mal vor 30 Jahren gehört, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass solch Bands wie Grand Scheme schon seit Jahrhunderten die Fahne für den skateboardfahrenden Jungspund mit viel Wut und Liebe im Bauch hochhalten.
Pünktlich zum Vollmond erscheint ein neues Tape bei Tetryon Tapes von den Grunge-Hardcore-Punk-Rockern Werewolf Jones.
Uffta. Ta. Ufftatatatatatatata. Endlich Hardcore. Guten Morgen!
Haaaaardcooooore!