Rechtzeitig zur Vorstellung des neuen Kabinetts unter dem schlaksigen Hampelmann mit dem moralischen Kompass Deutschlands ("Vergewaltigungen in der Ehe sind okay") haben wir schon einmal die passende Band aus dem Keller ausgegraben.
Die Real Losers aus Leeds haben vor knapp 25 Jahren angefangen, ordentlich Radau im Stile von krachigen Garage Bands wie den Oblivians oder dem späteren Jay Reatard auf die Bühne zu tragen und dabei nicht nur Spuren der Begeisterung sondern auch ein paar Meisterwerke auf Vinyl hinterlassen. Das Erstlingswerk aus dem Jahre 2003 erschien damals auf Squirrel Records, die nicht unbedingt für diesen Sound bekannt sind, sondern wohl eher den Vorteil hatten, dass sie um die Ecke ihr Büro hatten und man bequem aus dem Proberaum in die Zentrale torkeln konnte, um den Deal zu unterschreiben.
Über 20 Jahre später torkeln die 3 Loser in das nächste Büro und unterschreiben einen Knebelvertrag, der ihnen nichts einbringt, als eine inoffizielle Veröffentlichung am Record Store Day. Was für ein Haufen Loser. Alles richtig gemacht. Geile Platte.
Total Punk. Auf LP wiederveröffentlicht am 12.04. Stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wer am Ende die "echten Verlierer" sind. Ich würde auf ein paar Millionen tippen. Tja.
Die zweite EP vom Haus deiner Omma randaliert altersgerecht mit einer guten Schrammelattitüde und scheppernden Becken(knochen).
Ironischerweise bin ich mal wieder ein bisschen spät zur Party von Late!, der Garage Grunge Punk Band aus Toulouse, die jüngst ihr Kasstten Debüt abgeliefert haben. Aber wie sagte Großmutter Shumway immer? "Es ist selten zu früh und niemals zu spät." OK.
Habt ihr das auch in eurem Financial Times Abo gelesen, dass Kalifornien jetzt die viertgrößte Wirtschaftsmacht ist? Nur die USA (hä?), China und Deutschland übertrupmfen die wirtschaftliche Leistung des Bundesstaates noch. Damit hat Kalifornien Japan überholt. Verrückt. Und das alles mit Skateshops und Surfer Dudes und Hardcore Bands.
Jawoll, genau das Richtige für einen Mittwochmorgen, der sich anfühlt wie ein Dienstagmorgen, weil Jesus vorgestern tatsächlich auferstanden ist und das den Papst aus den Socken gehauen hat. Resultat: Einen Tag weniger in die Kohlenmine, hurra.
Tolles zweites Album der Band aus Wien. Autor – das ist nicht etwa ein vertonter Literaturverein mit Schachnovelle, sondern eingängiger, deutschsprachiger Post Punk ohne Schmäh, aber mit viel geschwungenem Tanzbein und bösen Zungen.
Wisst ihr eigentlich, welche Blutgruppe ihr habt? Das wird bestimmt wichtig, wenn wir jetzt alle kriegstüchtig werden und die wehrpflichtigen Jugendlichen uns an der Supermarktkasse überprüfen müssen.
Soll der Hund laufen oder soll der Hund buddeln? Eigentlich soll er ja nur sitzen und treudoof schauen, oder? Naja, Geschmackssache. Ihr habt auf jeden Fall hier die Wahl! Entweder ihr nehmt euch das
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Bands aus der selben Stadt sich den selben Namen geben und diese dann nicht etwa beide schlechte K.I.S.S. Cover Bands sind, sondern eigenständige ähm, Punk Bands mit dem lustigen Titel S.S.I.K., also Küsschen rückwärts. N.E.H.C.S.S.Ü.K., wenn man so will.