Ich liebe diese Stimme. Schon bei den großartigen Caves oder auch den Flamingo 50 hat mir ja das Songwriting und das Gedudel und der Bass und Schlagzeug und jaja und klaro natürlich alles bombe, aber die Stimme von Louise Hanman?!
Diese Stimme ist wie Ketchup – passt zu allem. Da ist mir ja sogar fast egal, worüber die Stimme da singt.
Ok, damit kann man keinen angebrannten Topf reinigen und auch keinen Schmuck polieren, aber so wörtlich darf man diese Analogie mit dem Ketchup auch nicht nehmen. Meine Güte.
Things Will Change ist das Debütalbum von All Away Lou nach zwei digitalen Teasern aus dem letzen Jahr, von dem einer nicht einmal Platz auf der Platte gefunden hat, oha. Die Aufnahmen stammen alle bereis aus dem Jahr 2020, was wieder einmal die miserable Quote der Presswerke für Indie-Veröffentlichungen offenbart. Da kann man ja nur froh sein, dass es sich hier um eine echte Solokünstlerin handelt, die alles selber eingespielt hat und sich somit nicht während der langen Wartezeit auf das Vinyl zerstritten hat.
Klanglich kann man die Platte zwischen ihre anderen Projekte stellen oder aber auch neben die Martha LPs oder vielleicht Baby Ghosts? Naja, ist halt melodischer Pop Garage Indie Punk mit toller Frauenstimme. Gibts auf rot und blau…nicht auf schwarzem Vinyl. Na sowas.
Erschien zwar gestern bei Specialist Subject aber die gibt es auch jetzt schon in Deutschland bei Yoyo Records. Was ja Sinn ergibt, der hat schließlich eine Vielzahl der Caves LPs gemacht. Frühling kann kommen…
Na, vermisst hier jemand die 90er und den Sound von schrammeligen Gitarren aus dem Autoradio bei offenem Fenster auf dem Weg zum Meer?
4 Akkorde, 3/3 Takt oder andersrum, ist doch scheißegal, mehr braucht es nicht für meinen perfekten Montagmorgen-Workout-Mix. Ich trainiere nämlich für meinen Auftritt in der Yogurette™ Werbung müsst ihr wissen. Ich bin dann der kleine Dicke, den niemand vögeln will und der in dem Werbespot hinter einem Adonis herhechelt.
¡Buenas! Tolles drittes Album von Rata Negra aus Madrid!
Drei Mädels aus dem schönen Montreal in Quebéc haben sich nach dem Genuss von zu viel Zimt-Whiskey aus Versehen zusammengefunden und kurzerhand eine nette Pop Punk Rock Band gegründet.
Pop Punk mit Lederjacke und Chucks. Braucht man da noch mehr Erläuterungen? Eigentlich nicht, ne?
Achtung, Pop Punk’s not dead!
Ach, Dark Thoughts können mich nicht enttäuschen. Hier ist der dritte Beweis in Form ihres dritten Albums "Must Be Nice". Nein,
Ziemlich guter Power Pop Punk von den Bauernfängern aus Boston. Haha, "Nepper, Schlepper, Bauernfänger". Gibts den Scheiß noch? Ja? Nein? Egal. Ich schweife ab.